Landesliga: Wildeshausen kassiert zum Ligaauftakt ein 0:2 gegen Papenburg

„Durchschlagskraft hat gefehlt“

Ging keinem Zweikampf aus dem Weg: Marco Nakelski (vorne), der sich hier gegen Papenburgs Marvin Rohe behauptet. Doch es nützte am Ende nichts, weil Wildeshausen vorne zu harmlos war.
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Ging keinem Zweikampf aus dem Weg: Marco Nakelski (vorne), der sich hier gegen Papenburgs Marvin Rohe behauptet. Doch es nützte am Ende nichts, weil Wildeshausen vorne zu harmlos war.

„Ich mache meiner Mannschaft keine großen Vorwürfe, weil wir ein anständiges Spiel abgeliefert haben“, urteilte Marcel Bragula nach der bitteren 0:2 (0:0)-Heimniederlage im Eröffnungsspiel der Fußball-Landesliga gegen den SC Blau-Weiß Papenburg.

  • VfL Wildeshausen hat Pech beim ersten Gegentor.
  • Ole Lehmkuhl muss verletzt raus.
  • Mannschaft von Trainer Marcel Bragula vorne zu harmlos.

Wildeshausen – Doch womit der Trainer des VfL Wildeshausen am Freitagabend nicht einverstanden war, war eine Szene, die sich kurz vor dem 1:0 der Papenburger ereignet hatte. Lukas Abel setzte sich am Strafraum der Gäste gut durch, war bereits einschussbereit, als auf einmal Niklas Jansen dazwischen grätschte. „Ich sah da ganz klar ein Foul an Lukas“, befand Bragula: „Dann lässt die Schiedsrichterin aber auf einmal weiterlaufen. Wir fangen uns dadurch einen Konter und kassieren so das Gegentor.“

Der Favorit schaltete nach dem nicht gegebenen Foul blitzschnell um, Papenburgs David Schiller brachte eine scharfe Flanke in den Strafraum der Gastgeber. Innenverteidiger Mika Ostendorf versuchte noch, dazwischen zu gehen, doch sein Rettungsversuch landete im eignen Gehäuse (51.).

„Ich bin aber weit davon ab, die Schuld bei der Schiedsrichterin zu suchen. Aber es war am Ende eben sehr unglücklich, wie das Tor gefallen ist“, sagte der VfL-Coach: „Schlussendlich haben wir das Spiel aber verloren, weil wir vorne einfach zu harmlos waren – das ist der ausschlaggebende Grund. Und da dürfen wir uns dann am Ende auch nicht beschweren.“

Zumal die Hausherren vor allem im ersten Durchgang gegen die favorisierten Papenburger engagiert dagegenhielten, ihnen das Leben mehr als schwer machten. Nur beim Abschluss blieb sein Team oftmals zu harmlos.

Ole Lemkuhl zieht sich wohl Leistenzerrung zu

Nach dem Gegentreffer musste Bragula zudem die nächste Schreckensnachricht verdauen. Mittelfeldmann Ole Lehmkuhl verletzte sich bei einem Zweikampf, musste mit schmerzverzerrtem Gesicht raus. „Ole hat sich wohl eine Leistenzerrung zugezogen“, stöhnte Bragula angesichts der bereits schier endlosen Verletztenliste.

Doch die Rot-Weißen ergaben sich nicht in ihr Schicksal. Fast hätte sogar Ostendorf sein Eigentor wieder ausgebügelt. Doch sein Kopfball rauschte knapp über das Tor von Papenburgs Keeper Daniel Lass (68.). Und auch der eingewechselte Rene Tramitzke hatte die Gegebenheit auf den Ausgleich. Bei seinem Schuss aus gut 20 Metern war Lass aber zur Stelle (70.). „Vorne hat uns einfach die Durchschlagskraft gefehlt“, monierte Bragula.

So kam es am Ende, wie es kommen musste. Während Wildeshausen alles nach vorne warf, startete Schiller den nächsten Konter, brachte erneut eine scharfe Flanke vor das Tor der Hausherren, sodass Torben Lange wenig Probleme hatte, den Sieg einzutüten (88.).

„Somit gehen wir als Verlierer vom Platz. Zwar unglücklich, aber am Ende nicht unverdient. Wir müssen uns die Niederlage selbst zuschreiben. Trotzdem überwiegt natürlich die Enttäuschung“, urteilte Bragula.

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