Wildeshauser Volleyballer ziehen sich beim NWVV-Pokal achtbar aus der Affäre

VfL düpiert Regionalligisten

Musste auf der Diagonalposition ran: VfL-Mittelblocker Frederik Bartelt. Foto: Westermann

Wildeshausen – Die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen haben sich beim nordwestdeutschen Pokal in Buxtehude achtbar aus der Affäre gezogen. Zumal die Huntestädter ohne Maik Backhus (verletzt) und Paul Schütte (Umzug) auskommen mussten. Außerdem konnte Leon Gravel nur bei den ersten beiden Spielen mitwirken, da er am Abend beim Oldenburger Stadtfest Dienst schieben musste.

VfL Wildeshausen – SVG Lüneburg II 0:2 (15:25, 15:25): Zum Auftakt erhielt der VfL vom amtierenden Drittliga-Meister SVG Lüneburg II eine kostenlose Lehrstunde. Die Lüneburger waren sehr präsent im Block und in der Abwehr. Wenn sie einen Angriff aufbauen konnten, schlug es meist krachend im Feld der Wildeshauser ein. Hin und wieder konnten sich aber auch die Angreifer des Außenseiters durchsetzen, so dass die Wildeshauser in jedem Satz immerhin 15 Punkte verbuchten.

VfL Wildeshausen – TSV Buxtehude/Altkloster 2:0 (25:18, 25:22): Gegen den Regionalligisten konnte die Wittekind-Crew dann vollends überzeugen. Im ersten Satz brachte der VfL die Gastgeber mit guten Aufschlägen ins Wanken und erspielte sich schnell einen Vorsprung, den er bis zum Satzgewinn transportierte. Im zweiten Durchgang leistete Buxtehude mehr Gegenwehr. Erst in der Endphase gelang es dem Wildeshauser Block, die TSV-Angriffe zu bremsen. Überraschend ging auch der zweite Abschnitt an den Außenseiter.

VfL Wildeshausen – TV Baden II 1:2 (25:23, 19:25, 14:16): Gegen den ewigen Widersacher und Oberliga-Rivalen TV Baden II mussten die Wildeshauser umstellen. VfL-Spielertrainer Frank Gravel übernahm im 1/5-System das Zuspiel, während Frederik Bartelt auf die Diagonalposition ging. Die Mitte besetzten Conrad Florian Kramer und Marco Backhus.

Es entwickelte sich ein enges Spiel. Im ersten Satz wechselte die Führung hin und her. Nach dem 20:22 sorgte Frederik Bartelt für den Ausgleich. Im Anschluss an das 22:23 holten sich die Wildeshauser durch gute Abwehraktionen die nächsten drei Punkte und somit den Satzgewinn. In der Mitte des zweiten Durchgangs brach dem VfL die Annahme weg – das 19:25 war die Folge.

Der Tiebreak war eine enge Geschichte. Die Wildeshauser hielten bis zum 12:10 eine knappe Führung. Anschließend unterliefen ihnen drei ärgerliche Fehler: Linh Nguyen schafft es nicht einem Badener Aufschlag auszuweichen, der ins Aus gegangen wäre. Fabian Muhle setzte den folgenden Angriff ins Aus, in der Abwehr ließ Frederik Bartelt einen Ball auf die Linie fallen. Nachdem sie zwei Matchbälle abwehren konnten, passte bei den Huntestädtern die Abstimmung nicht: Der Ball sprang zwischen Libero Helge Mildes und Linh Nguyen ins Feld.

„Diese Niederlage ist zwar ärgerlich, aber besser es passiert im Pokal als in zwei Wochen beim Heimspiel gegen denselben Gegner“, meinte Frank Gravel. An diesem Wochenende tritt sein Team beim Oldenburger OTB-Cup an, um am Sonnabend, 14. September, 15 Uhr, gut vorbereitet in die Oberliga-Saison zu starten. In der heimischen Realschulsporthalle an der Konradstraße empfängt der Vorjahresfünfte den Regionalliga-Absteiger Bremen 1860 und den TV Baden II.

VfL Wildeshausen: Torben Dannemann, Leon Gravel, Marco Backhus, Linh Nguyen, Frank Gravel, Frederik Bartelt, Helge Mildes, Fabian Muhle, Conrad Florian Kramer.

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