SC Dünsen gewinnt Entscheidungsspiel um den Verbleib in der 1. Fußball-Kreisklasse mit 3:0

„Wir wollten es einfach mehr“

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Der SC Dünsen feiert den Klassenerhalt.

Delmenhorst - Von Sven Marquart. Riesenjubel beim SC Dünsen, Katzenjammer beim FC Huntlosen: Der Sportclub aus der Samtgemeinde Harpstedt hat das Entscheidungsspiel um den Verbleib in der 1. Fußball-Kreisklasse mit 3:0 (0:0) gewonnen.

„Das ist so bitter für Huntlosen! Aber wir haben es ein Stück weit verdient – wir wollten es einfach mehr“, sagte Dünsens erleichterter Trainer Martin Werner nach dem Abpfiff. Der scheidende Coach kann die Mannschaft nun mit dem Klassenerhalt an seinen Nachfolger Manfred Kossmann übergeben.

Dünsens Trainer Martin Werner schreit seine Freude über das 1:0 heraus.

Während Martin Werner mit seinem Team die „Humba“ anstimmte, rang Huntlosens Übungsleiter Maik Seeger nach Worten. „Es war sicherlich mehr drin. Aber wir haben es nicht erst heute verdaddelt. Der Gegner war stärker – ich hatte das Gefühl, dass meine Jungs mehr Bammel hatten“, sagte er schließlich. Zudem haderte Seeger mit einigen Abseitsentscheidungen von Schiedsrichter Walter Kaderhandt (SV Petersdorf) und dessen Assistenten Heinrich und Lennard Gerdes.

Beide Teams begannen auf dem Platz des Delmenhorster TB vor etwa 250 Zuschauern hypernervös. Zunächst war Dünsen leicht überlegen, Huntlosen kam nach einer Viertelstunde besser ins Spiel. Benedikt Neumann (10.), Bastian Kanli (29.) und Timur Rademacher (36.) hätten den Tabellenvierzehnten in Führung bringen können, Huntlosen wurde zwei Mal durch Lyroy Schallock gefährlich (31./34.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann den Hebel schneller umgelegt“, freute sich Martin Werner. Wurde Kilian Radolla zunächst ein Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt (51.), besorgte der 19-Jährige wenig später das 1:0: FC-Keeper Uwe Vossel parierte einen Schuss von Alexander Krogmann spektakulär, doch bei Radollas Nachschuss war er dann machtlos (56.).

Weil Massimo Neumann einen Konter, bei dem drei Dünsener allein aufs Huntloser Tor zuliefen, durch ein schlampiges Abspiel zunichte machte (61.) und Benedikt Neumann mit einem Freistoß nur die Latte traf (69.), blieb die Seeger-Elf vorläufig im Spiel. Doch Dann schlugen die Neumann-Brüder zu: Zunächst vollendete Massimo Neumann einen Konter im zweiten Versuch zum 2:0 (75.), und kurz vor Schluss machte Benedikt Neumann mit dem 3:0 endgültig alles klar (87.).

„Einen schöneren Abschluss hätte es für mich persönlich nicht geben können. Dass die Mannschaft dem Druck standhält, hat sie in den vergangenen Wochen schon bewiesen – trotzdem ist uns allen ein großer Stein vom Herzen gefallen“, sagte Martin Werner sichtlich geschlaucht. „Das waren wir dem Trainer einfach schuldig“, ergänzte der überglückliche Kapitän Steffen Koos.

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