Faustball: Zweitliga-Frauen des TVB bleiben trotz Niederlage auf Platz eins

2:3 – Düdenbüttel wird Brettorfs „Angstgegner“

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Sabrina Rohling steht mit den TVB-Faustballerinnen weiter auf Platz eins in Liga zwei. ·

Brettorf - Trotz ihrer dritten Saisonniederlage gehen die Faustballerinnen des TV Brettorf als Tabellenführer der zweiten Bundesliga ins neue Jahr. Gegen die TG Düsseldorf feierten die TVB-Frauen einen souveränen 3:0-Erfolg (11:7, 11:9, 11:9), ihrem „Angstgegner“ SV Düdenbüttel unterlagen sie indes in fünf Sätzen (11:7, 11:7, 7:11, 9:11, 9:11).

Da der Konkurrent an der Tabellenspitze, der Leichlinger TV, ebenfalls nicht über 2:2 Punkte hinauskam, reichte den Brettorferinnen der eine Sieg, um aufgrund des besseren Satzverhältnisses Platz eins zu verteidigen. Somit darf sich die Mannschaft des Trainerduos Bernd Ellinghusen/Dirk Meiners so langsam aber sicher mit dem Gedanken anfreunden, im Februar an den Aufstiegsspielen zur ersten Liga teilzunehmen. „Ob das dann tatsächlich ein Thema für uns wird, müssen wir allerdings noch abwarten“, bremst Ellinghusen die Euphorie. Schließlich würde es im Brettorfer Kader beruflich und studienbedingt noch einige Fragezeichen geben.

In Himmelpforten hatten die Brettorferinnen gegen Düsseldorf relativ leichtes Spiel. „Die gegnerische Schlagfrau hatte sich im ersten Match gegen Düdenbüttel verletzt und konnte gegen uns nicht mehr mitspielen“, erklärte Ellinghusen. Seine Mannschaft zeigte eine konzentrierte Leistung und hatte das Geschehen von Anfang an im Griff, auch wenn die letzten beiden Sätze am Ende etwas umkämpfter ausgingen.

Gegen den gastgebenden SV Düdenbüttel wollte sich Brettorf anschließend für die Hinspielniederlage revanchieren. Und in den ersten beiden Durchgängen sah es tatsächlich sehr gut aus für den TVB. „Da lief es wirklich wie am Schnürchen“, hatte Ellinghusen zunächst (noch) gut lachen. Doch das sollte sich ab dem dritten Satz ändern, als Düdenbüttel seine Angreiferinnen umstellte. Die Gäste verloren plötzlich völlig den Faden, leisteten sich unerklärlich viele Eigenfehler und ließen auch die letzte Konsequenz vermissen. Der Satzausgleich war die logische Folge. Auch im Entscheidungssatz lag Brettorf schnell im Hintertreffen, ehe sich das Team noch einmal herankämpfte. Um das Spiel zu gewinnen, sollte es jedoch nicht reichen. „Schade, aber wir sind immer noch Erster“, fiel das Fazit von Bernd Ellinghusen trotzdem positiv aus. · him

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