Hohe behördliche Auflagen und immense Kosten bei Absicherung der Radstrecke

Drews sagt HTB-Triathlon ab

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Gestrichen: HTB-Triathlonspartenleiter Matthias Drews sagte die für den 22. Juni in Harpstedt geplante Veranstaltung ab.

Harpstedt - Große Pläne hatten Spartenleiter Matthias Drews und die Triathleten des Harpstedter TB für das Jahr 2014. Sie wollten im Flecken ein Event wieder aufleben lassen, das es seit 1999 nicht mehr gegeben hatte. Doch nun sagte Drews den für den 22. Juni geplanten „1. Speeedman-Triathlon“ ab. Grund seien die hohen behördlichen Auflagen und immensen Kosten für die Absicherung der Radstrecke, wie HTB-Pressewart Christian Ertel mitteilt.

Unterstützt von einigen Spartenmitgliedern habe Drews unzählige Stunden in die Planung des Wettkampfes investiert, berichtet Ertel. Ingo Fichter, der allgemeine Vertreter von Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes, habe sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Der HTB habe viele örtliche aber auch überregionale Firmen als Sponsoren gewinnen können, insgesamt fast 40 Unternehmen. Eine Krankenkasse habe zugesagt, den „Speeedman“ als Hauptsponsor drei Jahre lang zu unterstützen. „Damit hätte die Finanzierung komplett gestanden“, erzählt Christian Ertel.

Doch dann habe Spartenleiter Drews vom Landkreis Oldenburg die Auflagen für die Absicherung der Radstrecke genannt bekommen. Eine Preisanfrage bei einer entsprechenden Fachfirma habe ihm den Atem verschlagen. „Es wären mehr als 30 000 Euro fällig gewesen –  das übersteigt deutlich unsere finanziellen Möglichkeiten. Unter diesen Umständen sehen wir uns nicht in der Lage, die Planungen in die Tat umzusetzen. Der Aufwand wäre sowohl finanziell als auch von der Organisation her nicht zu leisten gewesen, so dass wir uns entschlossen haben, den Speeed man-Triathlon nicht durchzuführen“, erläutert Matthias Drews.

Mit der Veranstaltung habe die HTB-Triathlonsparte ein Event nach Harpstedt holen wollen, das insbesondere den Breitensport fördern sollte. „Einen Volkstriathlon eben“, sagt Christian Ertel. Zahlreiche Sportler hätten sich bereits für den Wettkampf angemeldet. „Selbst erstklassige Triathleten aus Norddeutschland wollten in Harpstedt starten“, berichtet Ertel. Die Absage schmerzt natürlich.

„Ich möchte mich auf diesem Weg bei den Sponsoren und Helfern bedanken, die bereitwillig zugesagt hatten, uns bei der Veranstaltung eines Triathlons in Harpstedt zu unterstützen. Wir haben uns leider verschätzt, was Kosten und Aufwand zur Einhaltung behördlicher Auflagen betreffen. Damit haben wir einfach nicht gerechnet“, bedauert Matthias Drews.

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