TV Neerstedt will beim Wilhelmshavener SSV endlich punkten

Van Dreumel soll Abwehr stabilisieren

Zwangspause: Neerstedts Kreisläuferin Delia Mathieu fällt nach einer Handoperation voraussichtlich bis Weihnachten aus. Foto: Büttner

Neerstedt – Natürlich weiß Maik Haverkamp, dass das Spiel der Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt beim Wilhelmshavener SSV an diesem Sonntag, 16 Uhr, eine wichtige Partie ist. Eine ganz wichtige sogar. Nehmen die nach acht Spielen noch sieglosen Grün-Weißen auch aus der Jadestadt nichts Zählbares mit, dann würde der Weg zum Klassenerhalt noch ein Stück weiter werden. Dennoch will der Trainer seine Crew nicht unter Druck setzen. „Wichtig ist, dass wir zu unserem Spiel finden. Es wäre schön, wenn wir nicht von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen müssen.“ Mit dem Thema Klassenerhalt beschäftigt sich Haverkamp momentan nicht. Der sei aktuell weit weg, gibt sich der 33-Jährige realistisch.

Dabei kommt die Partie beim Wilhelmshavener SSV für den TV Neerstedt zur Unzeit. Denn die Gastgeberinnen befinden sich nach zwei Heimsiegen in Folge im Aufwind. Mit einem weiteren Erfolg gegen das Schlusslicht aus der Gemeinde Dötlingen würde das Team um Haupttorschützin Katharina Schanko (53 Treffer in acht Spielen) den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle herstellen.

„Wir müssen den wurfgewaltigen Rückraum des WSSV in Schach halten“, hat sich Haverkamp eine offensive Abwehrtaktik zurechtgelegt. Wie genau diese aussehen wird, wollte der Übungsleiter nicht preisgeben. „Wir müssen in der Abwehr endlich den nächsten Schritt machen“, fordert Haverkamp. Mit dem Angriffsspiel seiner Mannschaft war er zuletzt zufrieden.

Der Wilhelmshavener SSV feierte in der Vorwoche gegen den VfL Horneburg nach einem 15:16-Halbzeitrückstand noch einen klaren 41:27-Erfolg. Seine Mannschaft habe ein tolles Spiel gemacht, urteilte WSSV-Coach Hansjörg Helms, nachdem seine Schützlinge erstmals in dieser Saison die Abstiegsränge verlassen hatten.

Aufseiten des TV Neerstedt steht Fenna van Dreumel nach auskurierter Schulterverletzung vor ihrem Comeback. „Fenna wird unsere Deckung stabilisieren“, freut sich Haverkamp über die Rückkehr der früheren Elsfletherin. Dafür muss der Coach auf Delia Mathieu verzichten. Die Kreisläuferin fällt nach einem operativen Eingriff an der Hand voraussichtlich bis Weihnachten aus. Fraglich ist, ob Stefanie Hanuschek nach ihrem Nasenbeinbruch auf die Platte zurückkehren wird. Der Einsatz der Linksaußen werde sich kurzfristig entscheiden, erläutert Haverkamp.  prü

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