VfL Stenum macht im Bezirksliga-Derby aus einem 2:5-Rückstand noch ein 6:5

Drei Kubitza-Tore reichen Wildeshausen nicht zum Sieg

Sarah Kubitza (r.) glänzte als dreifache Torschützin – umso ärgerlicher für den VfL Wildeshausen, dass es in Stenum nicht zum Sieg reichte. - Foto: Marquart

Wildeshausen - Vorne hui, hinten pfui: Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen führten im Auswärtsspiel beim VfL Stenum bereits mit 5:2, verloren die Partie aufgrund individueller Fehler in der Hintermannschaft aber noch mit 5:6 (5:3). „Da schießt man gegen ein etabliertes Team schon mal fünf Tore und es reicht trotzdem nicht zum Sieg – das ist ärgerlich“, schimpfte Trainer Sven Flachsenberger.

Die Gäste brannten zwei Wochen nach der 2:3-Niederlage in der Bezirkspokalvorrunde auf Revanche. „Wir hatten uns richtig was vorgenommen“, berichtete Flachsenberger. Und seine Crew legte gleich gut los: Sarah Kubitza erzielte das frühe 1:0 für den Aufsteiger (8.), dem Viktoria Kljukina wenig später das 2:0 folgen ließ (11.). Die Krandel-Kickerinnen hatten das Geschehen im Griff.

Turbulent ging es in der letzten Viertelstunde vor der Pause zu. Zunächst erzielte Ann-Kristin Willms nach einem Solo auf der linken Seite den 1:2-Anschlusstreffer (30.). Vom Anstoß weg stellte Sarah Kubitza den alten Abstand wieder her – 3:1 (31.). „Mädels, das ist die richtige Antwort!“, rief Flachsenberger, um nur wenig später das 2:3 durch Katrin Stefanski zur Kenntnis nehmen zu müssen (34.). Sarah Kubitza ließ sich erneut nicht lange bitten und und markierte mit ihrem dritten Treffer das 4:2 (37.). Viktoria Brandt legte das 5:2 nach (43.). Doch mit einem strittigen Foulelfmeter brachte Janine Celik die Gastgeberinnen vor der Pause auf 3:5 heran (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel übernahm die Mannschaft von Trainerin Diana Decker das Kommando. Malena Niemeyer (52.), Ann-Kristin Willms (54.) und Janine Celik (59.) machten binnen acht Minuten aus dem Rückstand eine Führung. Stenums im ersten Durchgang noch äußerst anfällige Defensive stabilisierte nun Torjägerin Katrin Stefanski, die aus dem Sturm in die Innenverteidigung gewechselt war. Dennoch hatten die Wildeshauserinnen durchaus Chancen, etwas Zählbares mitzunehmen. So trafen Sarah Kubitza, Larissa Will und Viktoria Brandt jeweils Aluminium. Zudem fischte Stenums Torhüterin Julia Niegel einen Schuss von Femke Krumdiek aus dem Winkel.

„Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Wenn wir die individuellen Fehler abstellen, kann das eine gute Saison werden“, bilanzierte Flachsenberger. - mar

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