VfL Wildeshausen holt Stammkraft vom Oberligisten BV Cloppenburg / Kaderplanung abgeschlossen

Dreher soll rechte Abwehrseite dauerhaft abdichten

Bald Teamkollegen beim VfL Wildeshausen: Alexander Dreher (l.) und Ole Lehmkuhl. Foto: Marquart

Wildeshausen – Ein gelernter Rechtsverteidiger stand auf der Wunschliste von Marcel Bragula ganz oben. Nun kann der Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen hinter dieser Personalie einen Haken machen. In der kommenden Saison wird Alexander Dreher bei den Krandel-Kickern versuchen, die rechte Abwehrseite zu schließen. Aktuell steht der 28-Jährige noch in Diensten des Oberliga-Schlusslichts BV Cloppenburg.

Seitdem sich der ehemalige VfL-Kapitän Kai Meyer im Sommer 2016 aus der ersten Mannschaft zurückgezogen hat, musste Bragula auf der Position des Rechtsverteidigers „immer wieder improvisieren“. Unter anderem halfen dort Mittelfeldspieler Ole Lehmkuhl und Innenverteidiger Niklas Heinrich aus. „Sie haben das gut gemacht, aber jetzt haben wir wieder einen echten Rechtsverteidiger“, freut sich der VfL-Coach über seinen Transfercoup.

Dabei hätten „drei Faktoren“ eine wichtige Rolle gespielt. Zum einen ist VfL-Innenverteidiger Marius Krumland sehr gut mit Dreher befreundet. In der vergangenen Saison liefen beide gemeinsam für den BVC auf. Zum anderen arbeitet Dreher nach beendetem Studium in Wildeshausen. „Und auch ich kenne Alex schon länger und hatte immer mal wieder Kontakt mit ihm“, berichtet Bragula. Daher weiß er auch, dass Dreher „ein absolut feiner Kerl“ ist: „Er hat einen guten Charakter und passt hervorragend zu uns.“

Dreher verfügt über reichlich Landesliga- und Oberliga-Erfahrung. Für den VfB Oldenburg bestritt er in der Saison 2012/2013 sogar sechs Regionalliga-Einsätze. Nach zwei Landesliga-Spielzeiten beim TSV Oldenburg wechselte er 2016 nach Cloppenburg. Im Team von BVC-Trainerin Imke Wübbenhorst zählt der Blondschopf in der laufenden Serie zu den absoluten Stammkräften (20 Einsätze, ein Treffer). „Alex ist zweikampfstark und hat ein gutes Positionsspiel“, erläutert Bragula die Vorzüge seiner jüngsten Neuerwerbung. Dreher könne auch den linken Part in der Viererkette übernehmen oder offensiver agieren, eingeplant ist er jedoch vor allem als Rechtsverteidiger. „Und er ist definitiv eine Verstärkung für uns“, betont Bragula.

Nach Drehers Verpflichtung ist die Wildeshauser Kaderplanung für die kommenden Saison laut Bragula „eigentlich abgeschlossen“. Drei Zugängen stehen zwei Abgänge gegenüber. Während sich Torhüter Sebastian Pundsack und Defensivmann Jannik Wallner aus der ersten Mannschaft zurückziehen werden, kommen neben Dreher noch Keeper David Lohmann (SV Atlas Delmenhorst) und Mittelfeldspieler Jan Lehmkuhl (SC Melle 03) neu hinzu. „Damit hätten wir einen 24er-Kader – das ist eigentlich optimal“, findet Bragula.  mar

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