Kreisliga-Schlusslicht feiert ersten Saisonsieg / TV Dötlingen baut Serie dank Keeper Stefan aus

Dominique Streif lässt „Falken“ endlich jubeln

Starker Rückhalt: Dötlingens Patrick Stefan. Foto: Marquart

Landkreis – Vergeblich hatte der TV Falkenburg in der gesamten Hinrunde der Fußball-Kreisliga auf ein Erfolgserlebnis gewartet. Zum Rückrundenstart gelang dem Schlusslicht mit dem 2:1 über den FC Huntlosen nun der erste Saisonsieg. Da aber auch der TuS Hasbergen mit dem 5:3 beim VfL Wildeshausen II drei Punkte einfuhr, beträgt der Rückstand der „Falken“ auf den Tabellenvorletzten weiterhin fünf Zähler. Der TV Dötlingen ist nach dem 2:1 über den TSV Ganderkesee nun schon seit acht Partien ungeschlagen. Der Harpstedter TB holte immerhin ein 1:1 beim TV Munderloh.

TV Munderloh – Harpstedter TB 1:1 (0:0): „Diesmal hat die Balance zwischen Offensive und Defensive 90 Minuten lang gestimmt. Wir haben keine Chancen zugelassen“, freute sich HTB-Coach Jörg Peuker. Im Angriff versuchte es seine Crew allerdings zu oft durch die Mitte, die Munderloh sehr gut zustellte. „Außen gab es viele Räume, die wir aber leider nicht genutzt haben“, bedauerte Peuker. Mit einem „Verlegenheitsheber“ aus mehr als 35 Metern überwand Munderlohs Simon Punke den weit vor seinem Kasten stehenden Henrik Reineberg zum 1:0 (58.). Doch einen Vorwurf wollte Peuker, dem Keeper, der den kranken Christoph Mädler vertrat, nicht machen: „Henrik muss da stehen! Das Ding kann ich ihm nicht ankreiden. Er hat vorher viele lange Bälle abgefangen.“ Das 1:1 durch Julian Meyer nach Vorarbeit von Onno Bolling und Lukas Brümmer war aus Harpstedter Sicht mehr als verdient (60.). „Auch wenn das Unentschieden für uns eigentlich zu wenig ist, ist es unterm Strich okay“, bilanzierte Peuker.

VfL Wildeshausen II – TuS Hasbergen 3:5 (1:2): Die Krandel-Kicker bekamen Hasbergens Offensivduo Zana Ibrahim und Jakob Korfmann nicht in den Griff. Ibrahim erzielte seine Saisontreffer neun, zehn und elf (20./51./58.), Korfmann stockte sein Konto mit seinem Doppelpack auf 15 Buden auf (28./64.). Kevin Kari (33.) und Henning Nitzsche (49.) hatten den 0:2-Rückstand zwischenzeitlich egalisiert, ehe die Gäste auf 5:2 davonzogen. Mehr als das 3:5 (74.) durch Innenverteidiger-Leihgabe Mika Ostendorf aus dem Wildeshauser Landesliga-Kader sollte dem Team von VfL-Coach Mete Döner nicht gelingen.

TV Dötlingen – TSV Ganderkesee 2:1 (1:0): Bei grenzwertigen Bedingungen auf dem schwer zu bespielenden Platz waren Dötlingens Torhüter Patrick Stefan und TSV-Keeper Marvin Ksiezyk die beiden herausragenden Akteure. „Wahnsinn, was Ganderkesees Torhüter alles rausgeholt hat!“, staunte TVD-Trainer Joachim Puchler. Seine Angreifer scheiterten gleich reihenweise am Schlussmann der Gäste. Dem stand Stefan in nichts nach. „Auch ,Paddel‘ hat immer wieder tolle Sachen rausgefischt“, lobte Puchler seine Nummer eins. So fielen lediglich drei Treffer, obwohl „ein 6:3 dem Spielverlauf eher entsprochen hätte“: Nach Vorarbeit von Lukas Welz und Benjamin Bohrer erzielte Johan Hannink das 1:0 (40.). Tobias Neuse glich zum 1:1 aus (53.), ehe Leo Geyer, von Welz steil geschickt, aus 14 Metern das 2:1 markierte (58.). Wegen einer Notbremse sah Ganderkesees Marius Horstmann die Rote Karte (65.). „Unser Sieg geht auf jeden Fall in Ordnung – da kann es keine zwei Meinungen geben“, erklärte Puchler, dessen Team auf den sechsten Tabellenplatz vorrückte.

TV Falkenburg – FC Huntlosen 2:1 (0:0): „Die erste Halbzeit war richtig gut. Wir haben nur die Tore nicht gemacht“, sagte FCH-Coach Maik Seeger: „Es war wie verhext! Jedes Mal, wenn wir durch waren, ist einer ausgerutscht.“ Mit zunehmender Dauer machte sich bei den Gästen die Belastung von vier Spielen innerhalb von elf Tagen bemerkbar. So ließen sich die Huntloser bei einem Einwurf überrumpeln, und Dominique Streif besorgte das 1:0 für Falkenburg (72.). Mehr als ein Jahr hatte André Hesselmann wegen einer hartnäckigen Knieverletzung kein Spiel mehr bestritten. Bei seinem Comeback schnappte sich der Torjäger den Ball und schloss seine Einzelaktion mit dem 1:1 ab (82.). In der ersten Halbzeit hatte Hesselmann bereits die Latte getroffen. Doch vom Anstoß weg gelang Dominique Streif die erneute Falkenburger Führung – 2:1 (82.). Dabei blieb es. „Abhaken!“, meinte Seeger lapidar. „Es sind noch zwei Spiele, dann ist dieses Jahr auch zu Ende, und wir können Kräfte sammeln und die Rückserie in Angriff nehmen.“  mar

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