U 14-Faustballer holen Gold in Bademeusel / Mädchen und ASV-Jungen Vierte

Dominik von Seggern schreit TV Brettorf zum DM-Titel

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Niedersachsenmeister (Ahlhorner SV), norddeutscher Meister und deutscher Meister (TV Brettorf) der U 14-Faustballer auf einem Bild vereint. Das Foto zeigt den Ahlhorner SV (h.v.l.) mit Dennis Stoll, Melvin Riecken, Rafael Nordbrock, Jan Gißler, Richard Bögershausen, Rafael Drenske, Jan Kalischewski und Andrej Macht sowie den TV Brettorf (v.v.l.) mit Hauke Rykena, Hauke Spille, Lorenz Neu, Nils-Erik Schütte, Tom Hartung, Vincent Neu, Moritz Cording und Finn Kläner.

Wildeshausen - BRETTORF/ALHORN · Mit heiserer Stimme bedankte sich Dominik von Seggern für die Glückwünsche. Die U 14-Faustballer des TV Brettorf hatten bei der deutschen Meisterschaft in Bademeusel alles gegeben – dem wollte ihr Trainer nicht nachstehen. Er schrie sein Team förmlich zum Titel. „So habe ich meinen Teil dazu beigetragen“, sagte Dominik von Seggern und lachte.

Der norddeutsche Meister war vor Turnierbeginn von den anderen Trainern als Geheimfavorit gehandelt worden und wurde dieser Rolle auch gerecht. Allerdings mussten die Brettorfer im hochklassigen Endspiel gegen den TV Vaihingen/Enz zunächst einem Satzrückstand hinterher rennen. Nach dem 9:11 beorderte das Brettorfer Trainerduo Dominik von Seggern und Marc Lange als Reaktion auf die vielen kurzen Bälle des Gegners ihren Mittelmann etwa fünf Meter ins Feld. „Das war der entscheidende Faktor“, freute sich Dominik von Seggern über den gelungenen Schachzug. So gewann Brettorf die beiden folgenden Durchgänge mit 11:6 und 11:7.

In der Vorrunde hatten die Schwarz-Weißen gegen die Berliner TS (11:4, 11:6), den TV Waibstadt (11:4, 11:7), den TV Segnitz (15:13, 11:5) und die SG Bademeusel (11:5, 11:5) keinen Satz abgegeben. Das änderte sich im Halbfinale gegen den Ahlhorner SV. Die beiden Landkreis-Rivalen hatten sich in diesem Jahr schon in zwei Endspielen gegenüber gestanden: Bei der Niedersachsenmeisterschaft hatte der ASV das bessere Ende für sich, bei der norddeutschen Meisterschaft der TV Brettorf.

Wie die beiden vorangegangenen Matches war auch das dritte Aufeinandertreffen eine enge Angelegenheit. Mit 11:6, 8:11, 11:4 behauptete sich der TV Brettorf. „Im dritten Satz lief bei Brettorf alles“, staunte ASV-Coach Achim Kuwert-Behrenz.

Seine Mannschaft verlor anschließend auch das Spiel um Platz drei gegen den TV Wünschmichelbach mit 9:11 und 10:12 und musste die Heimreise ohne Medaille antreten. „Die Spiele waren alle knapp – mit etwas mehr Fortune wäre das Finale drin gewesen“, bedauerte Achim Kuwert-Behrenz. Trotzdem hielt sich seine Enttäuschung in Grenzen: „Die Jungs haben sich gut verkauft und ihr Mindestziel, das Halbfinale, erreicht.“

Wie den ASV-Jungen blieb auch den Mädchen des TV Brettorf nur der undankbare vierte Platz. „Schade, schade, schade!“, sagte Silvia Düßmann mit ähnlich heiserer Stimme wie ihr Trainerkollege Dominik von Seggern. Die Brettorferinnen hatten im Halbfinale gegen den TV Jahn Schneverdingen (12:10, 7:11, 7:11) und im Spiel um Platz drei gegen den MTV Wangersen (7:11, 11:8, 7:11) zwei Mal nur knapp das Nachsehen. „Ich hätte es den Mädchen gegönnt, aber am Ende fehlten ein bisschen die Kräfte. Wangersen hat kaum Fehler gemacht“, berichtete Silvia Düßmann. „Wir haben eine tolle Saison gespielt und können trotzdem zufrieden sein.“ Den Titel holten der TV Eibach. · mar

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