Vier Treffer bei Colnrades 7:2 in Ganderkesee / Aufsteiger ist Tabellenführer

Dominik Albers löst den Knoten

Dominik Albers
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Dominik Albers

Colnrade – Fast eine Stunde hatte nichts auf ein Torfestival hingedeutet. Immer wieder ließ der SC Colnrade im Auswärtsspiel beim TSV Ganderkesee II allerbeste Chancen liegen. Doch dann löste Dominik Albers mit dem 1:0 in der 53. Minute den Knoten. Am Ende triumphierte der Aufsteiger aus der Samtgemeinde Harpstedt mit 7:2 (0:0) und setzte sich dadurch an die Tabellenspitze der 1. Fußball-Kreisklasse.

Colnrades Coach trat direkt auf die Euphoriebremse. „Wir wollen die Kirche im Dorf lassen! Das waren erst zwei Spiele. Wir haben jetzt gesehen, dass wir mithalten können. Keiner weiß, was in vier Wochen ist“, wollte Sascha Albers den Erfolg nicht überbewerten.

Zumal sich seine Mannen zunächst im Auslassen hervorragender Tormöglichkeiten gegenseitig überboten. „Für mich als Vollblutstürmer war es eine Qual, von außen zuzusehen“, ächzte Sascha Albers. Weder sein Bruder Dominik noch Patrick Baltasar und André Sommerfeld schafften es, das Runde im Eckigen unterzubringen.

Das änderte sich in der zweiten Halbzeit, als Dominik Albers das 1:0 erzielt hatte. „Danach lief es wie am Schnürchen“, freute sich Sascha Albers. Die Gäste setzten Ganderkesee nun so sehr unter Druck, dass die TSV-Reserve Fehlpass an Fehlpass reihte. Nutznießer waren Dominik Albers, der noch drei Treffer erzielte (57./70./74.), und André Sommerfeld mit einem Doppelpack (56./65.). „Dominik bringt halt eine Qualität mit, die kaum ein anderer in der 1. Kreisklasse hat. Und André ist auch langsam wieder richtig fit und kommt immer besser in Fahrt“, lobte Sascha Albers seine Offensivkräfte: „Aber auch die Defensive hat sehr gut gearbeitet – das war schon beeindruckend.“

Trotzdem konnte Tobias Neuse auf 1:5 und 2:6 verkürzen (71./90.). Den 7:2-Schlusspunkt setzte der eingewechselte Jörg Schliehe-Diecks (90.+2). „Wenn du einen wie Jörg fast 80 Minuten auf der Bank lassen kannst, zeigt das, wie gut wir vorne besetzt sind“, unterstrich Sascha Albers. Für ein Frustfoul an Maik Bahrs sah Ganderkesees Niklas Hoier die Rote Karte (82.). „Da kann es keine zwei Meinungen geben“, fand Sascha Albers.  mar

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