Heidkrug setzt sich mit 3:2 durch / Seeger hadert mit Referee

Dötlingens „Laufmaschine“ Strumpski zaubert mit dem Außenrist

Der ist drin: Harpstedts Marik Landgraf (r.) überwindet Hürriyet-Keeper Erdal Balkan zum 3:1. Im Hintergrund jubelt Philip George schon. Foto: Marquart
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Der ist drin: Harpstedts Marik Landgraf (r.) überwindet Hürriyet-Keeper Erdal Balkan zum 3:1. Im Hintergrund jubelt Philip George schon.

Landkreis – Sie hatten sich vorgenommen den Spitzenreiter zu ärgern, und das ist den Kreisliga-Fußballern des TV Dötlingen auch gelungen. Doch trotz ihrer engagierten Leistung mussten sie eine 2:3-Niederlage gegen den TuS Heidkrug quittieren.

TV Dötlingen – TuS Heidkrug 2:3 (1:0): „Aus meiner Sicht haben wir das richtig gut gemacht und hätten einen Punkt allemal verdient gehabt“, meinte Dötlingens Trainer Markus Welz. Die Gastgeber spielten mit einer Fünferabwehrkette und beschränkten sich weitgehend auf Konter. Eine schöne Vorlage von Hendrik Sandkuhl nutzte Shqipron Stublla zur 1:0-Pausenführung (43.). Lukas Welz hätte nach dem Seitenwechsel erhöhen können, setzte den Ball aus fünf Metern aber volley über das Tor (50.). Stattdessen glich Philipp Kahlert mit einem Flachschuss, den Keeper Patrick Stefan hätte halten müssen, zum 1:1 aus (54.). Per Außenrist besorgte Dötlingens Bester, Kevin Strumpski, das 2:1 (56.). „Kevin war unsere Laufmaschine – unglaublich, was er geleistet hat“, lobte Welz. Vor dem 2:2 (72.) durch Luca Reinhold hatte Welz ein Foul an seinem Torwart gesehen, beim 2:3 (79.) von Marvin Lohfeld eine Abseitsstellung. Anschließend vergaben Leo Geyer, Gerrit Schüler und Jan Mewis drei dicke Gelegenheiten zum Ausgleich.

FC Huntlosen – TSV Großenkneten 2:3 (1:2): „Das war ein tolles Derby! Schade, dass es der Schiedsrichter entschieden hat“, ärgerte sich Huntlosens Trainer Maik Seeger über Referee Stephan Hünert (TV Jahn). Der Foulelfmeter, den Knetens Andre Reimann zum 1:0 verwandelte (31.), war in Seegers Augen unberechtigt. Beim 2:1 (43.) stand Dirk Weber seiner Meinung nach „zwei Meter im Abseits, und in der zweiten Halbzeit hätten wir einen klaren Handelfmeter kriegen müssen“. Das 1:3 kreidete Seeger seiner Abwehr an – Torschütze Finn Meyer hatte am Fünfmeterraum viel zu viel Platz (49.). Für die Gastgeber netzten Simon Mohn, der einen Abpraller per Kopf zum 1:1 ins Tor drückte (41.), und Stefan Merz nach Vorarbeit von Leon Fenslage (68.).

Harpstedter TB – RW Hürriyet 4:2 (1:1): Der HTB war zunächst klar überlegen und ging durch Niklas Fortmann verdient mit 1:0 in Führung: Der Torjäger musste eine Linksflanke von Mel Siegenthaler am zweiten Pfosten nur noch einnicken (18.). „Was danach passiert ist, war eine einzige Katastrophe!“, schimpfte HTB-Coach Jörg Peuker. Er warf seiner Elf sogar „Lustlosigkeit“ vor. Die Strafe: das 1:1 durch Yaser Coban nach einem Eckstoß (41.). Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Gastgeber. Matthes Barenbrügge nach einem zu kurz abgewehrten Eckstoß (65.) und Marik Landgraf auf Fortmann-Zuspiel (77.) stellten auf 3:1. Nachdem HTB-Keeper Christoph Mädler zweimal stark gegen Cenan Coskun pariert hatte (84./89.), war er bei dessen drittem Versuch machtlos – 2:3 (90.+2). Schließlich köpfte Philip George eine tolle Linksflanke von Barenbrügge zum 4:2-Endstand ein (90.+3). „Das Spiel sollten wir ganz schnell abhaken. Wenigstens haben wir drei Punkte geholt“, knurrte Peuker.  mar

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