Dötlingens Joker Lukasz Sawicki trifft zweifach beim 2:1-Erfolg gegen Ahlhorn

Zimmermanns Glücksgriff

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Dötlingens Lukasz Sawicki (am Ball) war mit zwei Toren der Matchwinner beim 2:1-Sieg gegen den Ahlhorner SV.

Dötlingen - Wohl dem, der so einen Joker hat. Fußball-Kreisligist TV Dötlingen feierte am Samstag seinen zweiten Saisonsieg. Dank eines Einwechselspielers. Lukasz Sawicki kam in der zweiten Halbzeit in die Auswärtsbegegnung beim Ahlhorner SV und drehte diese mit einem Doppelpack – 2:1 (0:1). „Das war wirklich ein Glücksgriff“, freute sich Dötlingens Trainer Georg Zimmermann.

Dabei konnte keiner so genau ergründen, warum die Dötlinger überhaupt zur Pause mit 0:1 im Rückstand lagen. Denn die Gäste hatten dominant begonnen. Niklas Hiegemann hatte mehrfach die Führung auf dem Fuß, doch er scheiterte bei seinen Versuchen genauso wie seine TV-Mannschaftskollegen Rene Post und Gerrit Schüler. Von Ahlhorn war nicht viel zu sehen. Bis zur 40. Minute. Plötzlich zeigte Schiedsrichter Conrad Ammermann auf den Punkt. Sein Assistent hatte ein Foul von Dötlingens Kapitän Julian Eilers ausgemacht. „Das war ein sehr zweifelhafter Elfmeter“, sagte Zimmermann: „Erstens war es für mich kein Foul von Julian. Zweitens war die Aktion vor dem Strafraum.“ Strafstoß gab es trotzdem. Und diesen nutzte Stefan Rupprecht im Nachschuss zur 1:0-Führung.

So ging es auch in die Pause, in der Zimmermann dann die richtige Entscheidung fällte. Er brachte Sawicki für Hiegemann. „Niklas war der Meinung, dass er keine Spannung mehr aufbauen könne“, berichtete Zimmermann. Also kam Sawicki ins Spiel. Und bereits acht Minuten nach Wiederanpfiff zahlte sich dieser Wechsel aus. Sawicki nahm sich ein Herz, zog aus halbrechter Position ab, der 25-Meter-Schuss schlug ein – 1:1. „Auch danach waren wir dominant“, berichtete der TVD-Trainer. Nur die Führung wollte nicht fallen. Sowohl Jannes Henning als auch Finn-Christian Kipper scheiterten mit ihren Freistößen. Der Siegtreffer fiel dann aber doch nach einem ruhenden Ball: Sawicki köpfte nach einer Ecke von Henning zum 2:1 (81.) ein. Der zweite Saisonsieg war perfekt. Bereits seit vier Spielen sind die Dötlinger nun ungeschlagen. „Ich habe immer gesagt, dass nicht alles schlecht ist. Wir haben nur die Ergebnisse nicht geliefert am Saisonbeginn. Nun passt es“, sagt Zimmermann. Höhenflüge erlaubt er trotzdem nicht: „Dafür ist die Klasse zu ausgeglichen. Aber wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem es nicht mehr so arg wehtut, wenn wir mal wieder ein Spiel verlieren sollten.“

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