Willms und Kricke melden sich fit / Rhythmus spricht für Huntlosen

Döner will gegen Ex-Club punkten

Für ihn zählt nur noch Wildeshausen: Trotzdem ist die Partie gegen seinen Ex-Club RW Hürriyet für VfL-Coach Mete Döner etwas Besonderes. Foto: Marquart

Landkreis – Schafft der SV Atlas II in der Fußball-Kreisliga die perfekte Hinrunde? Nach 13 Siegen aus 13 Spielen fehlen dem souveränen Herbstmeister dazu noch zwei Erfolge. Allerdings hat es die nächste Aufgabe in sich: Die Crew von Trainer Daniel von Seggern empfängt den überraschend starken Stadtrivalen TV Jahn.

VfL Wildeshausen II – RW Hürriyet (Freitag, 19.30 Uhr): Bei Mete Döner ist der Puls etwas höher als normal. „Das ist schon was Besonderes“, sagte der VfL-Coach vor der Partie gegen seinen Ex-Club. In der Saison 2017/2018 hatte er die Rot-Weißen als Vizemeister in die Kreisliga geführt. „Aber jetzt zählt für mich nur noch Wildeshausen“, betont der 40-Jährige. Die Krandel-Kicker sind seit fünf Partien ungeschlagen, spielten zuletzt aber dreimal nur unentschieden und sind aktuell Tabellenelfter. „Ich sehe hinter uns ein paar Mannschaften mit Luft nach oben. Hicretspor und Hasbergen werden in der Winterpause sicherlich aufrüsten und noch ihre Punkte holen“, sagt Döner. Auch deshalb hofft er auf einen Dreier. Die Mittelfeldspieler Ole Willms und Alexander Kricke sind wieder fit. Dafür sind Andreas und Kevin Kari mit Grippe aus dem Urlaub zurückgekehrt. Die Brüder sind allenfalls Kandidaten für eine Einwechslung. Kevin Kari gehörte bis Ende September zum Wildeshauser Landesliga-Kader und sieht sich aktuell nach einem neuen Verein um. „Aber bis zur Winterpause ist er erstmal bei uns“, erläutert Döner. Er warnt besonders vor Hürriyets Torjäger Berat Uyar, der in der laufenden Saison schon zehnmal getroffen hat.

TV Dötlingen – FC Huntlosen (Freitag, 20 Uhr): Für den FC Huntlosen ist es bereits das letzte Hinrundenspiel. „Mit 18 Punkten sind wir im Soll. Das sind vier mehr als in der vergangenen Saison. Außerdem ist der Puffer nach unten größer“, zieht Trainer Maik Seeger ein positives Zwischenfazit. Möglicherweise kommen ja noch einer oder sogar drei Zähler hinzu. Denn Seegers Team ist unbestritten „besser im Rhythmus“ als der TV Dötlingen, der zuletzt am 15. Oktober beim 3:3 gegen RW Hürriyet im Einsatz war. „Ich hoffe, dass wir in den ersten fünf Minuten wacher sind als gegen Hürriyet und nicht gleich wieder einem Rückstand hinterher laufen“, wünscht sich Dötlingens Coach Joachim Puchler. Er muss auf Offensivmann Gerrit Schüler (Urlaub) verzichten. Fraglich ist, ob Johan Hannink (Zerrung) und Roman Seibel (Hausbau) mitmischen können. Dafür ist Abwehrchef Bartosz Drozdowski wieder dabei. Auf Huntloser Seite fehlen Leon Fenslage (Rotsperre) und Kai Harberts (Verdacht auf Bänderriss). Sollte der Platz in Dötlingen nicht bespielbar sein, tauschen beide Teams wahrscheinlich das Heimrecht, so dass der Partie nichts im Wege stehen dürfte.

VfL Stenum II – Harpstedter TB (Sonntag, 13.15 Uhr): Über Aufsteiger Stenum hat Jörg Peuker bislang noch nicht viel in Erfahrung bringen können. „Ich muss mich nochmal schlau machen. Aber eigentlich verlasse ich mich auf meine eigene Mannschaft. Wenn wir so spielen wie gegen Hicretspor, habe ich keine Angst“, sagt der HTB-Coach mit Blick auf den souveränen 6:1-Erfolg vom Dienstag. „Wenn wir den gleichen Einsatz zeigen, sollte auch in Stenum was zu holen sein.“ Die Gäste müssen ohne Magnus Ellermann (beruflich verhindert) und Jonas Pleus (Sprunggelenksverletzung) auskommen.  mar

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