3:0 gegen TV Falkenburg / Harpstedter TB im Spitzenspiel beim SV Atlas II zu ängstlich

Döner nach erstem Heimsieg „sehr, sehr erleichtert“

Der Ausgleich: Harpstedts Kapitän Nils Klaassen (2.v.l.) erzielt im Spiel beim SV Atlas II das 1:1. Foto: Richter

Landkreis – Jetzt hat es auch den Harpstedter TB erwischt! Im Duell der beiden einzigen noch unbesiegten Mannschaften der Fußball-Kreisliga zog der HTB beim SV Atlas II knapp mit 1:2 den Kürzeren. Die Delmenhorster Oberliga-Reserve thront mit der Optimalausbeute von 24 Punkten aus acht Partien an der Tabellenspitze und hat bereits sieben Zähler Vorsprung auf die Verfolger TV Jahn und VfR Wardenburg (beide 17).

VfL Wildeshausen II – TV Falkenburg 3:0 (0:0): Endlich ein Heimsieg! Nur zwei Tage nach dem Achtelfinalerfolg im Kreispokal beim TV Munderloh (9:8 nach Elfmeterschießen) war den Krandel-Kickern die Belastung anzumerken. „Die erste Halbzeit war enttäuschend“, sagte VfL-Coach Mete Döner. Mit einer tollen Rettungstat verhinderte sein Torhüter Maik Backhus kurz vor der Pause sogar einen möglichen Rückstand. Döner forderte seine Crew in der Pause auf, alle Kräfte zu bündeln. Außerdem bewies der 40-Jährige ein glückliches Händchen: Der eingewechselte Schahuaz Amir-Juki gab dem Wildeshauser Spiel durch seine Präsenz und Ballsicherheit sofort Struktur und erzielte zudem das wichtige 1:0 (65.). Robin Landgraf (83.) und Henning Nitzsche (87.) schraubten das Resultat in der Schlussphase auf 3:0 in die Höhe. Nach dem Abpfiff war Döner „sehr, sehr erleichtert“.

TV Dötlingen – KSV Hicretspor 4:1 (2:0): Die brandneuen Trikots der Gastgeber feierten eine erfolgreiche Premiere. „Hicretspor hat es uns sehr einfach gemacht. Allerdings hätten wir mehr Tore schießen müssen. Vier sind gut, aber es hätten durchaus acht sein können“, meinte Trainer Joachim Puchler. Nach Freistoß von Niclas Schemionek und Kopfballverlängerung von Bartosz Drozdowski köpfte Hendrik Sandkuhl das 1:0 (28.). Ein schönes Zusammenspiel von Maximilian Struve, Schemionek und Enis Stublla veredelte Kevin Strumpski zum 2:0 (40.). Zu Beginn des zweiten Abschnitts fand ein Treffer von Alec Lüdemann wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung. Dötlingens Zehner machte im Mittelfeldzentrum vor den beiden Sechsern Otis Bredehöft und Schemionek eine tolle Partie, überzeugte durch Zweikampfstärke, ein großes Laufpensum und durch ein gutes Auge für seine Mitspieler. Stattdessen verkürzte Pirunthan Packiyanathan mit einem Schlenzer aus 18 Metern auf 1:2 (50.). Per Handelfmeter sorgte Julian Eilers für das 3:1 (78.). Anschließend krönte Johan Hannink sein Comeback nach auskuriertem Wadenbeinbruch mit dem 4:1 (82.).

SV Atlas II – Harpstedter TB 2:1 (2:1): Jörg Peuker war nach dem Spitzenspiel enttäuscht. „Da war definitiv mehr drin. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, trauerte der HTB-Coach der verpassten Chance auf etwas Zählbares nach. Dabei dachte er vor allem an die Möglichkeit von Niklas Fortmann in der Nachspielzeit. Doch der HTB-Torjäger setzte den Ball nach Flanke von Marik Landgraf über das Tor (90.+2). Routinier Dominik Entelmann hatte Atlas mit 1:0 in Führung gebracht (4.). Anschließend verpasste es Milot Ukaj den Vorsprung auszubauen: Der Atlas-Goalgetter setzte einen zweifelhaften Foulelfmeter über das Tor (26.). Die Quittung: der Ausgleich durch Nils Klaassen. Nachdem Atlas-Keeper Philipp-Rene Pollmann einen Schuss von Julian Meyer nicht festhalten konnte, verwertete der HTB-Kapitän den Abpraller zum 1:1 (29.). Doch wiederum nur drei Minuten später war es erneut Entelmann, der nach einem Eckstoß das 2:1 erzielte (32.). In der zweiten Hälfte spielten die Gäste zwar recht passabel nach vorn, allerdings fehlte ihnen im letzten Drittel die Durchschlagskraft. „Respekt ist gut, aber Angst nicht. Das sind noch Jungs und keine Männer – das ist der Hauptgrund für die Niederlage“, resümierte Peuker.

RW Hürriyet – FC Huntlosen 3:0 (2:0): Nur gut, dass sich der FC Huntlosen in den ersten drei Partien ein Sieben-Punkte-Polster zugelegt hatte, denn inzwischen ist der Tabellenzwölfte seit fünf Spielen ohne jeden Zähler. „Wenn geich mehrere Jungs auf die Idee kommen, last minute in den Urlaub zu fahren, wird es schwierig“, meinte FCH-Coach Maik Seeger, der mit fünf Aushilfen von den Alten Herren und der zweiten Mannschaft in Delmenhorst angetreten war. Berat Uyar (17.) und Ahmet Kale (23.) schossen Hürriyet vor der Pause mit 2:0 in Front. „In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft“, fand Seeger. Ein Tor wollte seiner Elf nicht gelingen. Stattdessen lief sie in einen Konter, den Ali Nazemi mit dem 3:0 abschloss (79.).  mar

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