Bronze als Lohn für starke Teamleistung

Wildeshauser Ü 47-Volleyballer holen erstmals eine DM-Medaille

Erstmals auf dem Siegerpodest: Andreas Fortmann, Nils Burgdorf, Andreas Gronwald, Frank Gravel, Günter Timpe, Ludger Ostermann, Martin Kumpmann, Claus Meyer, Dirk Meyer und Dietmar Herrmann vom VfL Wildeshausen feiern bei der deutschen Seniorenmeisterschaft die Bronzemedaille in der Altersklasse Ü  47.
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Erstmals auf dem Siegerpodest: Andreas Fortmann, Nils Burgdorf, Andreas Gronwald, Frank Gravel, Günter Timpe, Ludger Ostermann, Martin Kumpmann, Claus Meyer, Dirk Meyer und Dietmar Herrmann vom VfL Wildeshausen feiern bei der deutschen Seniorenmeisterschaft die Bronzemedaille in der Altersklasse Ü  47.

Wildeshausen – Riesenjubel bei den Ü 47-Volleyballern des VfL Wildeshausen! Viermal hatten sie schon an deutschen Seniorenmeisterschaften teilgenommen. Im fünften Anlauf hat es nun erstmals mit der ersehnten Medaille geklappt. Im Spiel um Platz drei besiegten die Huntestädterin Minden die SG Rodheim nach einem Satzrückstand noch mit 2:1 im Tiebreak.

Vorrunde

VfL Wildeshausen – ASV Dachau 2:0 (28:26, 25:21): Die Wildeshauser hatten zunächst Abstimmungsschwierigkeiten. Erst nach Abwehr mehrerer Satzbälle holte sich der VfL den ersten Durchgang mit 28:26 in der Verlängerung. Im zweiten Satz gingen die Wildeshauser früh in Führung und hielten diese bis zum Schluss.

VfL Wildeshausen – SG Rodheim 0:2 (20:25, 25:27): Um sicher den Überkreuzvergleich der Gruppenzweiten und -dritten zu erreichen, hätte den Wildeshausern bereits ein Satzgewinn gereicht. Doch im ersten Abschnitt schwamm ihre Annahme. Nils Burgdorf übernahm das Zuspiel, was aber erst im zweiten Satz mehr Struktur brachte. Beim Stand von 24:21 vergab der VfL drei Satzbälle. Rodheim nutzte seinen zweiten zum Sieg. Zu allem Überfluss hatte sich Claus Meyer verletzt. Für ihn war die DM vorbei. Außerdem wurden die Hüftprobleme bei Ludger Ostermann immer größer.

VfL Wildeshausen – USV Halle 1:2 (20:25, 25:18, 11:15): Andreas Fortmann übernahm auf der Diagonalposition für Ostermann die Verantwortung. Die Umstellung sorgte jedoch für Verunsicherung. Nach dem 20:25 wurde es brenzlig für die Huntestädter, da Dachau im Parallelspiel gegen Rodheim den ersten Satz gewonnen hatte. Doch dann drehte Dirk Meyer im Außenangriff und in der Annahme auf. Die Wittekind-Crew spielte sich in einen Rausch, schaffte den Satzausgleich und erreichte damit den Überkreuzvergleich. Im Tiebreak machte Halle ein paar Fehler weniger.

Überkreuzvergleich

VfL Wildeshausen – DJK TuS Hürth 2:1 (25:19, 23:25, 17:15): Als Gruppendritter bekam es der VfL mit der zweitplatzierten DJK TuS Hürth aus der anderen Gruppe zu tun. Den ersten Durchgang brachten die Niedersachsen sicher nach Hause. Im zweiten wurde Hürth immer stärker in der Abwehr und nutzte gleich den ersten Satzball zum Satzausgleich. Mit guten Aufschlägen sorgte Frank Gravel für die 6:0-Führung, die die Wildeshauser bis zum 12:6 transportieren konnten. Durch nachlassende Konzentration schmolz der Vorsprung. Drei Matchbälle ließ der VfL ungenutzt und hatte beim 14:15 plötzlich Matchball gegen sich. Doch mit zwei Punkten in Folge machte Andreas Fortmann den Halbfinaleinzug perfekt.

Halbfinale

VfL Wildeshausen – USV Halle 1:2 (21:25, 25:23, 15:17): Wie in der Vorrunde entwickelte sich ein echter Volleyballkrimi. Eine kurze Schwächephase kostete die Wildeshauser den ersten Satz. Angeführt von Martin Kumpmann, der sehr präsent im Block und Schnellangriff war, gelang der Satzausgleich. Der Tiebreak war an Dramatik wieder nicht zu überbieten. Vier Matchbälle wehrten die Wildeshauser ab, ehe eine vermeintliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters ihre Niederlage besiegelte.

Spiel um Platz drei

VfL Wildeshausen – SG Rodheim 2:1 (18:25, 25:16, 15:11): Das knapp verpasste Finale zeigte zunächst einmal Wirkung. Die Annahme wackelte, da bei Libero Andreas Gronwald die Wade zwickte. Mittelblocker Martin Kumpmann spielte in der Abwehr durch. Das 18:25 ließ Böses erahnen. Doch dann mobilisierten die Wildeshauser die letzten Kraftreserven und schafften den Satzausgleich. Der Tiebreak lieb bis zum 11:11 offen. Nun packte Martin Kumpmann im Block zu und trug dadurch wesentlich zum Sieg bei. Der Lohn für die starke Mannschaftsleistung waren die Medaille und der „Mindener Butjer“ in Bronze.

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