Futsal-Kreismeisterschaft

Dlofan Alhaidar lässt Krandel-Kicker von Sensation träumen

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Favoritenrolle bestätigt: Tom Geerken (h.v.l.), Felix Oetjen, Jan-Luca Rustler, Niklas Reckler, Nils Meinken, Trainer Frank Radzanowski, Franko Hische (v.v.l), Alexander Kohlhaupt, Marcel Rüdebusch, Mattheo Elsen und Fynn Brenneiser vom VfL Stenum feierten die Kreismeisterschaft.

Wildeshausen - Ungeschlagen führen die A-Junioren des VfL Stenum die Tabelle der Fußball-Bezirksliga an. Nun hat die Crew von Trainer Frank Radzanowski auch unterm Hallendach ihre Klasse unter Beweis gestellt: Bei der Endrunde um die Futsal-Kreismeisterschaft holten die Stenumer in der Wildeshauser Gymnasiumsporthalle ohne Niederlage und bei nur einem Gegentreffer den Titel. Durch ihren Sieg qualifizierten sie sich zudem für die Bezirksmeisterschaft am Sonnabend, 16. Februar, in Lutten.

Während der VfL Stenum seiner Favoritenrolle gerecht wurde, überraschte der VfL Wildeshausen mit dem zweiten Platz. „Wir haben das Maximum rausgeholt. Das war von der Nummer eins bis zur Nummer acht eine sehr gute Leistung. Dabei haben wir auch fußballerisch überzeugt“, freute sich Maximilian Iken. Obwohl sein Team in der Bezirksliga noch ohne jeden Punkt das Tabellenende ziert, wusste Wildeshausens Trainer, „dass wir die Qualität für das Halbfinale haben“.

Es sollte sogar noch besser kommen, auch wenn die ganz große Sensation ausblieb. Denn Dlofan Alhaidar hatte den Außenseiter im Endspiel sogar mit 1:0 in Führung gebracht (3.). „Das war vielleicht etwas früh“, mutmaßte Iken. Denn Niklas Reckler, Jan-Luca Rustler (2), Tom Geerken und Nils Meinken drehten mit ihren Treffern den Spieß um. Beim Stand von 1:3 hatte sich Alhaidar die Chance zum Anschlusstor geboten. „Im Gegenzug kassieren wir das 1:4 - das war der Genickbruch“, bedauerte Iken.

Die beiden späteren Finalisten waren schon zum Auftakt der Gruppenphase aufeinandergetroffen. Da hatten sich die Krandel-Kicker vornehmlich aufs Verteidigen beschränkt und waren erst nach acht Minuten in Rückstand geraten. Am Ende hieß es 0:3. „Allerdings hatte Stenum auch einige Pfostentreffer“, räumte Iken ein. Weil der TV Munderloh aus personellen Gründen kurzfristig abgesagt hatte, reichte den Wildeshausern der anschließende 4:1-Erfolg über die SG Großenkneten/Huntlosen zum Halbfinaleinzug. Die Treffer erzielten Luke Berger, Marten Brandt, Dlofan Alhaidar und Zidan Cengiz.

Durch ein Freistoßtor von Kapitän Leon Hoppe bezwangen die Kreisstädter den TV Jahn II mit 1:0 und zogen ins Endspiel ein. Der VfL Stenum setzte sich mit 3:0 gegen die erste Vertretung des TV Jahn durch, die auch im vereinsinternen Sechsmeterschießen um Platz drei das Nachsehen hatte (3:4).  

mar

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