Faustballerinnen des TV Brettorf holen Regionalliga-Titel / Jetzt Aufstiegsrunde

Dirk Meiners: „Die Mädchen sind reif für die zweite Liga“

+
Wollen nach dem Regionalliga-Titel jetzt auch den Aufstieg in die zweite Bundesliga: Laura Koletzek (v.l.), Karen Kläner, Sabrina Rohling, Rika Meiners, Julia Abel und Rebecca Wilke. Auf dem Foto fehlt Michele Werth.

Brettorf - Sie sind jung, ehrgeizig und erfolgreich: Die Regionalliga-Faustballerinnen des TV Brettorf haben sich souverän den Meistertitel in der dritthöchsten Spielklasse gesichert. Doch das reicht dem Team des Trainertrios Dirk Meiners, Bernd Ellinghusen und Julian von Seggern nicht – der Aufstieg in die zweite Bundesliga soll her.

Blütenweiß war die Weste der Brettorferinnen. Bis zum letzten Spieltag – dann erhielt ihr Meistergewand doch noch einen Fleck. Ausgerechnet in der abschließenden Partie gegen den TSV Bardowick kassierten sie beim 10:12, 9:11 ihre erste und einzige Saisonniederlage. „Das ärgert mich! Da hat die Einstellung nicht gestimmt – das habe ich schon beim Warmmachen gemerkt“, sagt Dirk Meiners. Ansonsten hatte er an der Einstellung seiner Schützlinge jedoch wenig zu mäkeln.

Die Brettorferinnen waren mit zwei Derbyerfolgen gegen den Wardenburger TV II (11:6, 11:6) und den späteren Vizemeister SV Moslesfehn II (12:10, 11:7) in die Saison gestartet. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass der Aufstieg das Ziel ist“, sagt Angreiferin Rika Meiners. „Und spätestens da waren auch alle anderen überzeugt“, ergänzt Zuspielerin Karen Kläner.

Abgesehen von der Pleite gegen Bardowick gab der TV Brettorf im Saisonverlauf nur noch drei Sätze ab. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir so glatt durchmarschieren. Ich hätte erwartet, dass wir uns nach einem holprigen Start langsam steigern“, erzählt Dirk Meiners. Aber hat seine Mannschaft auch das Zeug zum Aufstieg? „Die Mädchen sind erfahren und reif für die zweite Liga – die können den Druck ab“, bekräftigt er.

Doch dafür muss der TV Brettorf die Aufstiegsrunde am 3. und 4. August erfolgreich bestreiten. „Wir spielen auf eigener Anlage – da kann eigentlich nichts schief gehen“, sagt Dirk Meiners. Und seine Tochter Rika ergänzt: „Wenn wir so spielen wie sonst, läuft das mit der Unterstützung der Zuschauer auch.“

Geht es nach Karen Kläner, muss das Bundesliga-Unterhaus noch nicht Endstation sein. „Irgendwann wollen wir in die erste Liga und ein Mal bei der Frauen-DM mitspielen.“ Zunächst wartet auf die 17-Jährige ein anderes Highlight: Sie steht am 13. und 14. Juli im deutschen Aufgebot bei der U 18-Europameisterschaft in Österreich. · mar

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

„Hoya ist mobil“ 2017

„Hoya ist mobil“ 2017

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Meistgelesene Artikel

Vermasselt sich Jan Lehmkuhl selbst den Oberliga-Aufstieg?

Vermasselt sich Jan Lehmkuhl selbst den Oberliga-Aufstieg?

Ippeners Abschluss-Schwäche rächt sich auf ganz brutale Art

Ippeners Abschluss-Schwäche rächt sich auf ganz brutale Art

Eike Bothe muss weiter auf sein Landesliga-Debüt warten

Eike Bothe muss weiter auf sein Landesliga-Debüt warten

Philip Hofmann zieht TV Brettorf den Zahn

Philip Hofmann zieht TV Brettorf den Zahn

Kommentare