Letztes Aufgebot der SG DHI Harpstedt holt 1:1 / Wildeshauser Notelf zeigt Moral

„Dieses Pünktchen könnte noch Gold wert sein“

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Leitete den Führungstreffer ein: Harpstedts Mewes Wessel (am Ball).

Harpstedt/Wildeshausen – Mit dem letzten Aufgebot haben die A-Junioren der SG DHI Harpstedt in der Fußball-Bezirksliga ein 1:1 beim TuS Heidkrug geholt. Der VfL Wildeshausen war ebenfalls nur mit einer Notelf beim TuS Eversten angetreten und kassierte eine 1:9-Abfuhr.

TuS Heidkrug – SG DHI Harpstedt 1:1 (0:0): Nachdem sich vier Akteure kurzfristig krank gemeldet hatten, kratzte DHI-Coach Michael Würdemann mit Mühe und Not eine spielfähige Mannschaft zusammen. Sein besonderer Dank galt den B-Junioren Marlo Schoppe und Lennard Radtke. Die erste Halbzeit war ein ziemlicher Langweiler. „Das war sicherlich auch der Wärme geschuldet“, meinte Würdemann. Die beste Chance besaß Heidkrugs Kapitän Fabian Herrmann, dessen Schuss aus spitzem Winkel Keeper Jakob Wehrenberg an die Latte lenkte (30.). Kurz vor der Pause hätte Mewes Wessel die Gäste in Führung bringen können, brachte aber nur ein Schüsschen zustande. In der zweiten Hälfte erhöhte Heidkrug den Druck, gab Harpstedt damit aber auch Platz zum Kontern. Daraus resultierte das 1:0: Nach einer scharfen Hereingabe von Mewes Wessel scheiterte Ole Volkmer zunächst am starken Florian Ahrens, ehe Niklas Lustig im Nachschuss erfolgreich war (57.). Auf der Gegenseite parierte Wehrenberg zunächst gegen Herrmann, und den Abpraller verwertete Yanik Pietsch zum 1:1 (84.). Den Harpstedter Siegtreffer verhinderte Ahrens, der einen Schuss von Lukas Brümmer aus dem Winkel fischte (90.+3). „Dieses Pünktchen könnte vielleicht noch Gold wert sein“, sagte Würdemann.

TuS Eversten – VfL Wildeshausen 9:1 (3:0): Sehr zum Ärger von Bastian Flege war „Eversten nicht bereit, das Spiel zu verlegen“. So fuhr das Schlusslicht notgedrungen ohne den verhinderten Coach und lediglich mit elf Spielern los. Da die Krandel-Kicker fast ausschließlich Defensivakteure auf dem Platz hatten, gab es kaum Entlastung nach vorne. Die neun Gegentore durch Lasse Pierrets (6., Strafstoß/67.), Arvid-Anton Zöllner (40./80.), Kilian Bunk (44., Strafstoß), Nils Hackfeld (50./58.) und Marten Hinrichs (72./79.) fielen fast zwangsläufig. Trotzdem stimmte beim VfL die Moral. Lohn: der Ehrentreffer durch Leon Beier (53.).  mar

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