Ahlhorner SV kann mit Derbysieg in Wildeshausen den Klassenerhalt eintüten

Detlef Blancke: „Irgendwie noch drei Punkte holen“

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Lennart Feldhus (l., im Zweikampf mit Sascha Görke) bestreitet sein vorletztes Spiel im ASV-Trikot.

Wildeshausen - Acht Punkte hatte der Vorsprung des Ahlhorner SV auf die Abstiegszone der Fußball-Bezirksliga einmal betragen. Das Polster schmolz in den vergangenen Wochen jedoch wie Butter in der Sonne – vor dem Derby beim VfL Wildeshausen (Sonntag, 15 Uhr) rangiert der zwölftplatzierte ASV nur noch drei Zähler vor dem SV Eintracht Wiefelstede auf Platz 14.

„Wir müssen irgendwie noch drei Punkte aus den letzten beiden Spielen holen“, sagt Detlef Blancke. „Die anderen haben zwar auch noch schwere Spiele, aber wir müssen nur auf uns gucken. Der Druck ist da – trotzdem bin ich weiter guter Hoffnung, dass wir drin bleiben“, meint der ASV-Trainer. Wichtig sei in dieser Situation, dass seine Mannschaft die richtige Balance zwischen Anspannung und Leichtigkeit findet. „Aber in einem Derby sind mit Sicherheit alle konzentriert“, glaubt Detlef Blancke. Die Aufgabe wird dadurch aber nicht einfacher, denn für den ASV Coach ist der VfL Wildehausen „nach Kickers Wahnbek die beste Mannschaft der Liga“.

Dass die Gäste dennoch nichts unversucht lassen dürften, um den Klassenerhalt einzutüten, ist auch Jörg Peuker bewusst. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das aufs letzte Spiel in Voslapp verschieben wollen“, sagt der VfL-Trainer. Er erwartet den Landkreisrivalen aus einer verstärkten Defensive spielend und auf Konter lauernd. Mit dieser Einschätzung liegt er offenbar richtig. „Wir wären sicherlich schlecht beraten, wenn wir versuchen, mitzuspielen“, bestätigt Detlef Blancke.

Den Ahlhornern fehlen die verletzten Chris von Behren und Khaled el Kassar. Kai Brüning, Fabian Bakenhus und Silvio Schröder sind angeschlagen. Für Carsten Feist, Lennart Feldhus (beide zum TV Munderloh) und Kolja Schrinner (zum VfR Wardenburg) ist es die vorletzte Partie im ASV-Trikot.

Die Krandel-Kicker müssen ohne Innenverteidiger Marcel Hesselmann (Urlaub) und Mittelfeld-Abräumer Matthias Ruhle (Prüfung) auskommen. Da Lukas Schneider zuletzt starke Leistungen im linken Mittelfeld gebracht hat, wird Jörg Peuker wahrscheinlich Valdrin Stublla neben Daniel Pasker in die Abwehrzentrale beordern. Als Sechser dürfte Alexander Kupka zum Zuge kommen. Neuzugang Storven Bockhorn (wir berichteten) habe „doch noch Trainingsrückstand“, berichtet Jörg Peuker. „Aber ich werde ihn sicherlich im Spielverlauf bringen.“ Auch Torjäger Rene Tramitzke sei nach seinem Kreuzbandriss ein Kandidat „für ein paar Einsatzminuten“. · mar

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