Harpstedt fordert Wildeshausen II / Huntlosen braucht dringend Punkte / TVD ohne Strumpski

Derbytime in der Kreisliga

Hätte nichts dagegen , den Harpstedtern einen einzuschenken: Wildeshausens Marco D’Elia (am Ball).
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Hätte nichts dagegen , den Harpstedtern einen einzuschenken: Wildeshausens Marco D’Elia (am Ball).

Landkreis – Die Zuschauer der Kreisliga können sich auf einen spannenden Spieltag einstellen. Interessant könnte die Partie zwischen den Fußballern des Harpstedter TB und des VfL Wildeshausen II werden. Die Harpstedter haben die Möglichkeit, Tabellenplatz eins einzunehmen, da Spitzenreiter VfR Wardenburg am 12. Spieltag spielfrei ist. Bereits ein Unentschieden könnte zum Sprung auf Rang eins ausreichen. Aber auch das Kellerduell des FC Huntlosen beim FC Hude dürfte Spannung versprechen. Mit einem Sieg beim Tabellenvorletzten könnte sich die Mannschaft von Jan Schindler, die bereits seit drei Spielen sieglos ist, ein wenig Luft zum Tabellenkeller verschaffen. Der TV Dötlingen bekommt es mit dem SV Achternmeer zu tun. Mit einem Erfolg könnte das Team von Joachim Puchler Anschluss an die Spitzengruppe herstellen.

Harpstedter TB – VfL Wildeshausen II (Freitag, 19.30 Uhr): „Auf uns wartet ein hochinteressantes Derby“, blickt Harpstedts Trainer Marcus Metschulat auf die Partie voraus: „Wildeshausen ist zwar etwas holprig in die Liga gestartet, hat sich mittlerweile aber gefangen. Für mich gehören sie ganz klar zu den besten fünf Teams der Liga. Sie sind auf jeden Fall viel stärker, als es ihr aktueller Tabellenplatz aussagt.“ Metschulat, der heute ohne Henrik Reineberg, Christoph Mädler (beide privat verhindert), Ole Volkmer (beruflich in den USA), Lukas Brümmer (Oberschenkelzerrung) und Hendrik Glück (Rippenanbruch) auskommen muss, fordert von seinen Spielern daher, dass sie die Aufgabe konzentriert angehen: „Wenn wir es schaffen, unser Spiel durchzudrücken, dann bin ich mir auch sicher, dass die drei Punkte in Harpstedt bleiben.“ Das sieht Wildeshausens Coach Georg Zimmermann naturgemäß anders: „Wir wollen druckvoll nach vorne spielen, uns Chancen erarbeiten und diese auch konsequent nutzen. Gelingt uns das, haben wir auf jeden Fall gute Möglichkeiten, beim HTB zu bestehen.“ Aber einfach wird es nicht, das weiß auch Zimmermann, der heute auf Marius Meier (Urlaub), Ole Willms (Muskelverletzung), Philipp Finger (Bänderverletzung), Alexander Kricke (Muskelverletzung) und Robin Landgraf (Rotsperre) verzichten muss: „Auf uns wartet natürlich ein dominanter Gegner. Harpstedt ist eine gewachsene Einheit.“

FC Hude II – FC Huntlosen (Freitag, 19.30 Uhr): Huntlosens Trainer Jan Schindler hat eine klare Vorstellung vom Spiel. „Wir dürfen es auf gar keinen Fall verlieren. Das gilt es mit aller Macht zu verhindern, sonst rutschen wir noch weiter in den Tabellenkeller“, fordert er von seinen Spielern. Einfach wird es nicht. Denn Huntlosen ist zurzeit personell arg gebeutelt. Neben Dennis Jielg (Knieprobleme) muss Schindler gegen Hude auch noch auf Nils Heimann, Kai Harberts (beide Muskelfaserriss im Oberschenkel), Lennard Lamping (Oberschenkelzerrung), Leon Fenslage (Arbeit), Leroy Schallock (Knie-OP) und Malte Bolling (Erkältung) verzichten. Trotzdem sagt Schindler: „Wenn sich meine Spieler an die Maßgaben halten und eine kämpferische Einstellung an den Tag legen, bin ich mir sicher, dass wir zumindest einen Punkt aus Hude entführen werden.“

TV Dötlingen – SV Achternmeer (Freitag, 20.00 Uhr): Dötlingens Übungsleiter Joachim Puchler erwartet einen sehr tief stehenden Gegner, der auf seine Konterchancen lauern wird. „Sie haben einige schnelle Spieler im Kader. Auf sie gilt es besonders Acht zu geben.“ Daher müsse seine Mannschaft kompakt stehen. „Wir dürfen ihnen keine Lücken bieten, sonst wird es brandgefährlich“, blickt Puchler voraus, der gegen Achternmeer ohne Kevin Strumpski (Oberschenkelzerrung) und Maximilian Struwe (Prellung am Sprunggelenk) auskommen muss. „Achternmeer ist schwer einzuschätzen. Sie haben bereits gegen den Ahlhorner SV gewonnen. Das beeindruckt“, meint Puchler: „Deswegen wartet eine kleine Wundertüte auf uns. Wir dürfen unseren nächsten Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen, müssen ihm den Schneid abkaufen.“

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