Wildeshauser bekommen Badens ehemaligen Zweitliga-Akteur nicht in den Griff

Decker macht den Unterschied

Ein Sieg zum Geburtstag: Frederik Bartelt (r.) feierte mit dem VfL Wildeshausen im ersten Saisonspiel einen 3:1-Erfolg über Bremen 1860. Foto: Westermann

Wildeshausen – Zum Saisonauftakt haben die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen eine gute Leistung gezeigt. Trotzdem reichte es für das Team um Geburtstagskind Frederik Bartelt in eigener Halle nur zu einem 3:1-Erfolg über Bremen 1860. Die zweite Partie gegen den TV Baden II ging mit 1:3 verloren. Dabei machte Alexander Decker, der in der vergangenen Saison noch für Badens Zweitliga-Mannschaft spielte, den Unterschied aus. Ihn bekamen Wildeshausens Block und Abwehr nicht in den Griff.

VfL Wildeshausen – Bremen 1860 3:1 (25:23, 20:25, 25:20, 25:17): Der erste Satz war umkämpft. Bis zum 18:17 lagen die Bremer immer mit einem oder zwei Punkten vorn. Durch gute Aufschläge konterte der VfL zum 21:18. Beim 23:23 wurde es noch einmal eng, ehe die Hausherren sicher aus der Annahme den Punkt machten und der folgende Bremer Angriff beim Satzball im Aus landete. Diesen Schwung nahmen die Huntestädter bis zum 13:7 im zweiten Durchgang mit. Aufgrund von Annahmeproblemen geriet der VfL über 17:15 mit 17:21 in Rückstand und verlor den Satz. Der dritte Abschnitt blieb bis zum 9:8 eng. Mit Frederik Bartelt im Block und Angriff zog die Wittekind-Crew dann auf 16:9 davon und sicherte sich den Satz mit 25:20. Der vierte Durchgang war dann fast ein Selbstläufer. Bremens Widerstand war schnell gebrochen. Über 5:0 und 16:5 marschierte der VfL zum 25:17.

VfL Wildeshausen – TV Baden II 1:3 (18:25, 25:20, 22:25, 21:25): Auch im zweiten Spiel wollten die Wildeshauser etwas Zählbares auf der Habenseite verbuchen. Umstellungen sorgten anfangs für ein paar Abstimmungsprobleme, so dass der erste Satz deutlich verloren ging. Im zweiten Durchgang fand sich das Team um VfL-Spielertrainer Frank Gravel allmählich, erarbeitete sich einen 8:5-Vorsprung und schaffte schließlich den Satzausgleich. Den 7:13-Rückstand im dritten Durchgang konnte der VfL um Libero Maik Backhus durch viel Kampf in der Abwehr bis zum 20:20 ausgleichen. Baden ging bei den nächsten Sprungaufschlägen volles Risiko und belohnte sich mit dem entscheidenden 23:20-Vorsprung und knüpfte zu Beginn des vierten Satzes bis zum 9:4 weiter daran an. Anschließend robbten sich die Wildeshauser Punkt für Punkt heran. Zwei Aufschlagfehler nach Auszeiten und zwei umstrittene Schiedsrichterentscheidungen stoppten ihre Aufholjagd. „Statt 23:23 hieß es 25:21 für den Gegner“, bedauerte Frank Gravel.

Trotzdem stimmt ihn die gezeigte Leistung positiv. „Darauf lässt sich aufbauen“, meinte er. Am Sonnabend, 21. September, 14 Uhr, muss der VfL Wildeshausen beim starken Aufsteiger VCB Tecklenburger Land II antreten. „Da wollen wir nachlegen und versuchen, die nächsten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren“, kündigte Gravel an.

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Torben Dannemann, Conrad Florian Kramer, Maik Backhus, Paul Schütte, Frederik Bartelt, Linh Nguyen, Leon Gravel, Fabian Muhle, Andreas Fortmann (als Co-Trainer).

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