Oberligist VfL Wildeshausen unterliegt TV Baden II auch im Rückspiel mit 1:3

Decker erneut eine Klasse für sich

Geschlagen: Frank Gravel musste mit den Oberliga-Volleyballern des VfL Wildeshausen eine 1:3-Niederlage beim TV Baden II einstecken. Foto: Westermann

Wildeshausen – Schon im Hinspiel war Alexander Decker der entscheidende Mann gewesen. So auch diesmal: Bei der 1:3 (25:18, 25:27, 19:25, 17:25)-Auswärtspleite gegen den TV Baden II mussten die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen die Qualität des ehemaligen Zweitliga-Angreifers neidlos anerkennen. „Mit zunehmender Spieldauer wurde er immer druckvoller, schlug zum Teil über unseren Block ins Feld und war der Garant für den erneuten Viersatzsieg der Badener“, sagte VfL-Spielertrainer Frank Gravel.

Dabei begannen die Gäste gut und holten sich mit starken Aufschlägen eine 8:2- Führung. Baden konterte und ging seinerseits mit 10:9 in Front. Doch anschließend bescherten weitere gute Aufschläge den Wildeshausern einen 15:10-Vorsprung, der ihnen zum Satzgewinn reichen sollte.

Im zweiten Durchgang wechselte Alexander Decker von der Diagonalposition in den Außenangriff und konnte sich auf dieser Position deutlich besser in Szene setzen, während der VfL unaufmerksam agierte und mit 3:8 ins Hintertreffen geriet. Die Huntestädter kämpften, waren beim 21:22 wieder dran und wehrten schließlich sogar drei Satzbälle ab. Beim Stand von 24:24 schlugen die Hausherren den VfL-Block an. Die Wildeshauser Abwehr startete zu spät. „Den Ball hätte man mit etwas Glück vielleicht noch erlaufen können“, meinte Frank Gravel. Auch den vierten Satzball wehrte sein Team ab. Anschließend war Alexander Decker vorne und versenkte die nächsten beiden Angriffe zum Satzausgleich. Dabei riskierten die Wildeshauser im Angriff nicht genug und entwickelten zu wenig Druck.

Der dritte Abschnitt verlief zunächst ausgeglichen. Nach dem 3:3 profitierte die Wittekind-Crew von einer Verletzung des Badener Diagonalangreifers. Doch ab dem 10:6 schwamm plötzlich die Wildeshauser Annahme um Libero Helge Mildes. Bis zum 17:18 blieb es eng. Dann wurde das Wildeshauser Aufbauspiel zu durchsichtig. Baden entschärfte die Angriffe und ließ sich nicht mehr stoppen.

Im vierten Satz Durchgang kämpften sich die Gäste nach einem Rückstand noch auf 12:15 heran. Dafür hatten sie in der Mitte und bei der Annahme umgestellt. Trotzdem blieb ihr Spiel zu durchsichtig. Die Badener holten jeden Ball und verwandelten konsequent ihre Angriffschancen. Am Ende stand der VfL gegen die Achimer Zweitliga-Reserve erneut mit leeren Händen da. „Baden war an diesem Tag mit zunehmender Spieldauer einfach zu stark für unseren Block und unsere Abwehr“, musste Frank Gravel anerkennen.

Für den Tabellenvierten aus Wildeshausen geht es nun darum, sich bis zum nächsten Heimspieltag gegen die Tecklenburger Land Volleys II und die VG Delmenhorst/Stenum (Sonnabend, 8. Februar, 15 Uhr) zu stabilisieren. „Um nicht noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden, müssen dann unbedingt Punkte her. Hoffentlich stehen uns dann wieder einige der verletzten Spieler als Alternativen zur Verfügung“, erklärte Frank Gravel.

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Maik Backhus, Leon Gravel, Paul Schütte, Linh Nguyen, Manuel Meyer, Helge Mildes, Conrad Florian Kramer, Frederik Bartelt.

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