Dazu muss der TV Brettorf in Kellinghusen und Hammah gewinnen

Ralf Kreye wünscht sich Freiraum für Experimente

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Auswärts gefordert: die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf.

Brettorf - Die Strapazen des IFA-Pokals sind überwunden, an diesem Wochenende geht für die Faustballer des TV Brettorf der Erstliga-Alltag weiter. Der Spielplan hält für die Mannschaft von Trainer Ralf Kreye zwei Auswärtspartien bereit: heute, 16 Uhr, beim VfL Kellinghusen und morgen, 11 Uhr, beim MTV Hammah.

„Wir haben noch sechs Spiele. Wenn wir drei davon gewinnen, sind wir durch“, legt Ralf Kreye die Marschroute Richtung DM in Schweinfurt (23./24. August) fest. Die noch fehlenden Zähler will der Coach so schnell wie möglich einfahren, um die verbleibenden Matches „zum Experimentieren“ nutzen zu können. Um „für alle Extremsituationen in Schweinfurt gerüstet zu sein“, will er prüfen: „Was passiert, wenn Christian Kläner nicht spielen kann?“ Und: „Kann Malte Hollmann die Verantwortung im Angriff alleine tragen?“ Aber so weit ist es noch nicht.

Erst mal müssen heute in Schleswig-Holstein zwei Punkte her. Vor zwei Wochen besiegten die Brettorfer den Aufsteiger klar mit 5:1. Allerdings taten sie sich bei ihrem „Auswärts-Heimspiel“ in Lübberstedt anfangs schwer und verloren den ersten Satz mit 6:11. Die Gäste müssen ohne Malte Hollmann auskommen. Der Nachwuchsangreifer ist mit der Brettorfer U18 bei der Landesmeisterschaft in Hannover. Weil die Regionalliga-Mannschaft noch aussichtsreich im Aufstiegsrennen liegt und sich Jens von Seggern nicht festspielen soll, ist Benjamin Schwarze diesmal dabei. Robin Brengelmann steht ebenfalls im Kader.

Da die Fahrt nach Hammah nicht so weit ist, verzichten die Brettorfer auf eine auswärtige Übernachtung und werden sich morgen erneut ins Auto setzen. Für sie ist es in dieser Saison der erste Vergleich mit dem MTV. „In früheren Jahren war Hammah immer ein Konkurrent um die Spitzenplätze“, erinnert sich Ralf Kreye. „Jetzt sind sie abgesackt.“ Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die MTV-Routiniers Björn Hoff, Jan Heitmann und Hinnerk Holst kamen in dieser Spielzeit bislang nur sporadisch zum Einsatz. „Jetzt setzen sie mehr auf den Nachwuchs, aber den Jungs muss man eine gewisse Zeit geben“, erläutert Ralf Kreye.

mar

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