Talent des TV Brettorf feiert beim 5:0 gegen TV Voerde seinen Erstliga-Einstand

Daumen hoch für Debütant Malte Hollmann

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Feierte gestern sein Erstliga-Debüt für den TV Brettorf: Malte Hollmann. ·

Brettorf - Von Sven MarquartMalte Hollmann hatte nichts von seinem Glück geahnt. Umso überraschter war der 17-Jährige Faustballer des TV Brettorf, als ihn Trainer Klaus Tabke für das gestrige Erstliga-Spiel gegen den TV Voerde nominierte. „Ich hab’ mich riesig gefreut, weil ich mich damit vorher gar nicht befasst hatte“, erzählt der Debütant.

Und Hollmann machte seine Sache beim klaren 5:0 (11:5, 11:8, 11:5, 12:10, 11:6) richtig gut. Zunächst im Angriff auf der Position vorne rechts spielend und nach der Satzpause auf seiner Stammposition in der Abwehrmitte, gelangen dem TVB-Talent mehrere schöne Aktionen und Punktgewinne. Als er im fünften Satz mit einem hochabspringenden „Roller“ das 2:0 besorgte, gingen sogar die Daumen des Voerder Anhangs nach oben.

„Das war ganz ordentlich fürs erste Mal“, bilanzierte Malte Hollmann nach seiner Erstliga-Premiere. Und auch Klaus Tabke sprach von einem „sehr guten Bundesliga-Einstand“ seines Schützlings, der schon seit geraumer Zeit eine feste Größe in der Brettorfer Zweitliga-Mannschaft und in der U 18 ist. „Er hat einen schönen Schlag und ist vielseitig einsetzbar“, lobte der Übungsleiter seinen Youngster. Seit Weihnachten trainiert Hollmann regelmäßig bei der „Ersten“ mit. „Ich wollte ihn nicht überfordern und ihn langsam ranführen“, berichtet Klaus Tabke. Gegen den Tabellensiebten sah er den richtigen Zeitpunkt gekommen.

Die Gäste vom Niederrhein machten es Malte Hollmann aber auch leicht. „Voerde war nun nicht der allerstärkste Gegner, aber den Unterschied zur zweiten Liga merkt man schon“, meinte er. Bereits das Hinspiel hatte Brettorf mit 5:0 gewonnen. Nach dem 11:5 im ersten Durchgang hieß es im zweiten Satz bereits 4:7 aus Sicht der Gastgeber, die sich dann allerdings zusammenrissen und mit 11:8 über die Ziellinie gingen. Der dritte Durchgang war dann wieder eine deutliche Angelegenheit.

Nach der Satzpause wirbelte Klaus Tabke seine Aufstellung kräftig durcheinander und tauschte auf vier Positionen. Für Marc Lange, Christian Kläner und Dominik von Seggern kamen nun Jörn Büsselmann, Timo Kläner und Tim Lemke in die Partie. Zunächst rumpelte es etwas (12:10), danach gaben die Brettorfer aber wieder klar den Ton an.

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