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Fußball-Kreisligist TV Dötlingen verliert Mittelfeldmotor Joole Bredehöft

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Von: Sven Marquart

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Dötlingens Joole Bredehöft breitet fragend die Arme aus.
Sein Weggang schmerzt: Dötlingens Vizekapitän Joole Bredehöft zieht es beruflich ins Breisgau. © Tamino Büttner

Dötlingen – Beim TV Dötlingen herrscht momentan reges Kommen und Gehen. Für die neue Saison hat der Fußball-Kreisligist bereits sieben Verstärkungen an Land gezogen. Drei Spieler haben den Vorjahresachten verlassen. Und das muss nicht alles gewesen sein. „Zwei Personalien sind noch offen“, stellt Trainer Markus Welz weitere Neuverpflichtungen in Aussicht.

Nach Finn Kipper und Maximilian Iken muss der Coach künftig überraschend auf einen weiteren Mittelfeldspieler verzichten: Joole Bredehöft zieht es beruflich nach Freiburg ins Breisgau. „Das ist ein Abgang, der wehtut“, sagt Welz. Denn der 29-Jährige war Vizekapitän und Mittelfeldmotor seines Teams. „Das reißt uns das Herz raus!“, unterstreicht der Übungsleiter Bredehöfts Stellenwert.

Benjamin Bohrer während eines Bezirkspokalspiels im Wildeshauser Krandelstadion.
Verstärkt den TV Dötlingen: Benjamin Bohrer wagt nach rund zweijähriger Fußballpause ein Comeback beim Kreisligisten. © Sven Marquart

Doch Welz hat „relativ schnell Ersatz in guter Qualität“ gefunden: So wird Benjamin Bohrer nach rund zweijähriger Fußballpause in der neuen Serie wieder seine Stollenschuhe für den TV Dötlingen schnüren. Welz hatte den 33-Jährigen 2016 vom SV Höltinghausen geholt. „Das ist eine tolle Sache, dass Benni noch mal wieder anfängt“, freut er sich über das Comeback des torgefährlichen Mittelfeldmannes.

Andreas Kari vom VfL Wildeshausen II auf dem Weg zum Tor.
Verstärkt den TV Dötlingen: Angreifer Andreas Kari wechselt vom Ligarivalen VfL Wildeshausen II zum Vorjahresachten. © Sven Marquart

Auch Andreas Kari weiß, wo das Tor steht. Der landesligaerfahrene Angreifer war in der abgelaufenen Serie mit zehn Treffern bester Schütze des Dötlinger Ligarivalen VfL Wildeshausen II. Zur neuen Spielzeit tauscht der 28-Jährige das rot-weiße Trikot gegen den blau-weißen Dress. „Dadurch haben wir jetzt einen guten Sturmpartner für Shqipron Stublla“, sieht Welz in Kari eine willkommene Ergänzung zu seinem Torjäger.

Außerdem konnte Welz noch Jannik Strickland für sein Team gewinnen. Der 23-jährige Mittelfeldakteur war bislang für den Verdener Kreisliga-Vierten TSV Brunsbrock unterwegs. „Jannik ist ein sehr feiner Fußballer: technisch versiert, ungeheuer fit und trotz seines jungen Alters mit einer großen Ruhe am Ball – also genau das, was uns letzte Saison so ein bisschen gefehlt hat“, erläutert Welz.

Für die nötige Ruhe sollen auch die beiden Routiniers Bartosz Drozdowski (38) und Enis Stublla (36) sorgen. „Schön, dass ich sie für eine weitere Saison überzeugen konnte“, sagt Welz. Für Angreifer Stublla ist es die siebte, für Innenverteidiger Drozdowski die fünfte Spielzeit beim TV Dötlingen.

Nach den Zusagen von Rückkehrer Valdrin Stublla (Ahlhorner SV), den Mittelfeldspielern Patrick Zikura (SC Colnrade) und Gideon Geyer (eigene Zweite) sowie Offensivmann Jannik Heuer (eigener Nachwuchs) sucht Welz nun noch nach einem zusätzlichen Torwart. Denn Kevin Pecht wird nach seinem Wechsel vom TV Neerstedt zum Oberligisten HSG Delmenhorst künftig mehr Zeit für seine zweite Sportart Handball verwenden. Und Patrick Stefan ist nach seiner Handgelenkoperation noch nicht wieder zu 100 Prozent fit.

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