Fußball-Kreisliga: In Ippener fällt das Training aus – und der Trainer (ver)zweifelt

„Das ist deprimierend“

Für Omar Atris und den TSV Ippener läuft derzeit viel schief – am Dienstag fiel das Training mangels Beteiligung aus.

Wildeshausen - GROSS IPPENER (him) · Während sich an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga der erwartet spannende Kampf um die Meisterschaft mit mittlerweile sechs Mannschaften entwickelt, haben der TSV Ippener und GW Kleinenkneten ganz andere Sorgen: Sie stecken nach zehn Spieltagen ganz tief drin im Abstiegskampf. Vor allem in Groß Ippener scheint die Situation sehr angespannt.

TSV Ippener - Delmenhorster TB (Sonntag, 14 Uhr). TSV-Trainer Markus Mandalka ist nach dem ersten Saisondrittel ratlos: „Ich zweifle daran, ob die Mannschaft überhaupt noch gewillt ist, um den Klassenerhalt zu kämpfen“, erklärte Mandalka, der selbst schon mit dem Gedanken gespielt hat, alles hinzuschmeißen. Am Dienstag musste er das Training zum wiederholten Mal mangels Beteiligung absagen. „Das ist einfach deprimierend, vor allem für die wenigen Akteure, die noch Ehrgeiz zeigen. Wir brauchen mehr ehrgeizige und willige Spieler“, klingt fast schon wie ein Hilferuf des TSV-Trainers. Die letzten fünf Spiele der Hinrunde seien nun allesamt Schlüsselspiele, „wobei die Punkte gegen den Delmenhorster TB und FC Hude natürlich besonders wichtig wären“, betont Markus Mandalka. Doch gegen den DTB deuten die Vorzeichen nicht unbedingt auf eine Wende hin. Nachdem Astrit Behrami und Krenar Krasniqi dem Team mit ihren Roten Karten in Wardenburg einen Bärendienst erwiesen hatten, sind nun zwei Leistungsträger gesperrt. Außerdem sind mit Peter Meyer und Mike Trojan beide Torhüter angeschlagen. Deswegen hält sich Markus Mandalka mit Prognosen zum Spiel lieber zurück, zumal er den Gegner, der in der Tabelle zwei Plätze und fünf Punkte vor Ippener steht, nicht wirklich gut kennt. „Das Potenzial haben wir sicherlich, um den DTB zu schlagen“, glaubt Mandalka, fügt aber hinzu: „Ich kann im Hinblick auf die Einstellung meiner Spieler nicht zaubern – die muss einfach stimmen, dann können wir es auch schaffen.“

TuS Heidkrug II - GW Kleinenkneten (Sonntag, 15 Uhr). Im Frühjahr gemeinsam aus der Leistungsklasse aufgestiegen, trennen beide Teams in der Tabelle jetzt 13 Plätze und 19 Punkte. Die Favoritenrolle liegt dieses Mal klar bei den Heidkrugern, die ihre bisherigen fünf Heimspiele allesamt gewinnen konnten und dabei auch nur drei Gegentore kassierten. Kleinenkneten holte in der Fremde bislang nur einen Punkt und hat seit 360 Minuten kein Tor mehr geschossen. In Heidkrug kommt nun erschwerend hinzu, dass mit Piotr Zaloga auch noch ein Stürmer aufgrund seiner Roten Karte gegen Turabdin am vergangenen Wochenende ausfällt. Überhaupt ist der Angriff das große Sorgenkind der „Grün-Weißen“: Sechs Tore in zehn Spielen sprechen Bände...

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