VfL Wildeshausen erreicht bei Vorrunde des NWVV-Pokals das Finale

„Darauf lässt sich aufbauen“

Aufschlagserie: Mit seinem guten Service legte Conny Kramer den Grundstein zum Satzgewinn gegen den TV Baden II.
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Aufschlagserie: Mit seinem guten Service legte Conny Kramer den Grundstein zum Satzgewinn gegen den TV Baden II.

Wildeshausen – Das sah doch schon ganz vielversprechend aus: Die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen haben bei der Vorrunde des Nordwestdeutschen Pokals in Oldenburg nach einer Leistungssteigerung das Finale erreicht, wo sie dem Regionalligisten VSG Ammerland in zwei Sätzen unterlagen.

Die Wildeshauser mussten ohne Libero Helge Mildes und Mittelblocker Marco Backhus auskommen. Außerdem konnte Conrad Florian Kramer erst ab dem zweiten Spiel mitmischen. Mit Neuzugang Jakub Brys auf der Diagonalposition probierten die Huntestädter im gesamten Turnierverlauf eine 1/5-Formation aus. Ab der zweiten Partie gab Maik Backhus den Libero, nachdem VfL-Spielertrainer Frank Gravel zunächst darauf verzichtet hate.

Vorrunde

VfL Wildeshausen – VSG Ammerland 0:2 (13:25, 20:25): Gegen den letztjährigen Regionalliga-Zweiten musste sich die Annahme der Wildeshauser erst einmal finden. Das klappte ohne Libero insbesondere im ersten Satz noch nicht so gut. Im zweitenDurchgang wurde es phasenweise besser.

VfL Wildeshausen – TV Baden II 1:1 (21:25, 25:19): Gegen den Oberliga-Konkurrenten TV Baden II kam es zum entscheidenden Duell um den Einzug ins Halbfinale. Jetzt mit Libero und Conny Kramer in der Mitte, fehlte den Wildeshausern zunächst noch die Abstimmung. Im ersten Satz machte der VfL in den entscheidenden Momenten ein paar Fehler zu viel. Das sollte sich Mitte des zweiten Abschnitts ändern. Mit einer Aufschlagserie legte Kramer den Grundstein zum klaren Satzgewinn. Aufgrund des direkten Vergleichs mit Baden qualifizierten sich die Wildeshauser für das Halbfinale. Hätte die Ballpunktzahl gezählt, wären sie als Vorrundendritter ausgeschieden.

Halbfinale

VfL Wildeshausen – VSG Ammerland II 2:0 (26:24, 25:21): Gegen den Oberliga-Rivalen VSG Ammerland II entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, das bis zum Ende spannend blieb. Die Wildeshauser konnten sich dank guter Angriffe von Frederik Bartelt und Brys bis auf 23:18 absetzen. Dann stimmte die Annahme nicht, und die VfL-Angreifer wollten den Ball lediglich im Spiel halten. Das nutzte die VSG, um sich den ersten Satzball zu besorgen. Diesen wehrte der VfL nervenstark ab und holte sich den Durchgang mit zwei guten Aufschlägen doch noch. Der zweite Abschnitt verlief lange ausgeglichen, ehe sich die Kreisstädter zum Satzende noch absetzen konnten.

Finale

VfL Wildeshausen – VSG Ammerland 0:2 (18:25, 19:25): Der Regionalligist legte ein schnelles 7:0 vor. Bis zur Satzmitte spielten sich die Wildeshauser frei. Trotzdem war der VSG-Angriffsdruck zu groß. „Zu selten konnten der Block oder die Feldabwehr etwas dagegen ausrichten“, berichtete Gravel. Im zweiten Satz führte seine Crew sogar mit 16:15, ehe die Ammerländer anzogen.

„Auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Das Team hat die Scheu vor dem 1/5-System abgelegt und muss sich jetzt weiterentwickeln. Außerdem gilt es, die Annahme zu stabilisieren“, sagte Gravel mit Blick auf den ersten Oberliga-Heimspieltag am Sonntag, 4. Oktober. Gegner sind der TuS Bersenbrück und der TV Baden II. „Das ist alles andere als ein leichter Auftakt“, meint Gravel.

VfL Wildeshausen: Torben Dannemann, Maik Backhus, Linh Nguyen, Frank Gravel, Frederik Bartelt, Jakub Brys, Conrad Florian Kramer, Manuel Meyer, Paul Schütte.

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