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Co-Trainer Patrick Meyer rückt kurz vor seinem Abschied vom VfL Wildeshausen nochmal in die erste Reihe

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Von: Sven Marquart

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Porträtfoto von Patrick Meyer vor der Tribüne des Wildeshauser Krandelstadions.
Der Abschied naht: Noch drei Spiele, dann ist für Co-Trainer Patrick Meyer beim VfL Wildeshausen Schluss. © Sven Marquart

Wildeshausen – Als beim jüngsten Teamabend des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen die Sprache auf den geplanten Vorbereitungsstart am 28. Juni kam, schauten sich Patrick Meyer und Nico Prieto-Falk vielsagend an. „Da treffen wir uns dann bei mir im Garten und trinken ein Weizen“, erzählt Meyer. Denn für den Co-Trainer wie auch für Torhüter Prieto-Falk ist am Saisonende bei den Krandel-Kickern Schluss. Bereits vor dem jüngsten Heimspiel gegen den FC Schüttorf 09 (0:1) wurden sie zusammen mit Timo Goldner, Mika Ostendorf und Betreuer Sebastian Bröcker vom Abteilungsvorstand mit Präsenten verabschiedet.

„Das waren vier coole Jahre! Viele haben gesagt: ,Schade, dass du gehst.‘ Das ist schön, zu hören“, erzählt Meyer, der sich künftig mehr um seine Familie kümmern und sich als Teilhaber einer Fußballschule engagieren will. Doch bevor der 32-Jährige in der Kreisstadt aufhört, rückt Meyer noch einmal für zwei Wochen in die erste Reihe, da Chefcoach Marcel Bragula dienstlich verhindert ist.

„Wenn er wiederkommt, haben wir ein paar Punkte mehr“, scherzt Meyer vor dem Auswärtsspiel beim SV Holthausen-Biene (Sonntag, 15 Uhr). Das wäre kein Kunststück, denn in den bisherigen fünf Partien der Aufstiegsrunde holten die Wildeshauser erst einen Zähler (1:1 gegen GW Mühlen). Das Hinspiel gegen den Tabellenvorletzten aus dem Emsland hatte das Schlusslicht mit 1:3 verloren.

Am Biener Busch muss Meyer auf Steven Müller-Rautenberg (Gelbsperre) und Mattes Hehr (Dienst) verzichten. „Dafür sieht es bei Robin Ramke ganz gut aus.“ Jan Stubbmann werde zumindest auf der Bank Platz nehmen. „Für ein paar Minuten könnte es reichen, aber ohne Not werden wir nichts riskieren.“ Zudem helfen die A-Junioren Noah Richter und Johannes Hoffrogge aus.

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