Bersenbrücks Trainer spionierte bei Wildeshausens 0:1 gegen Leer im Krandel

Dahech achtet auf Details

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Letzter Treffer beim letzten Wildeshauser Sieg: Seit dem 2:1 beim SV Holthausen-Biene am 26. März stehen für Lennart Feldhus (2.v.l.) bei 13 Saisontore zu Buche.

Wildeshausen - Die Erinnerung ist noch frisch. Sehr frisch sogar. Nicht einmal zwei Wochen ist es her, da wurde Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen vom TuS Bersenbrück kräftig abgewatscht: Mit 5:0 fertigte der Spitzenreiter den chancenlosen Aufsteiger ab. An diesem Sonntag, 15 Uhr, kommt es im Krandelstadion nun zum zweiten Aufeinandertreffen. Die angeknockten Wildeshauser möchten sich ein weiteres Debakel unbedingt ersparen.

„Natürlich gehen wir nicht auf den Platz und sagen, dass wir nur nicht zu hoch verlieren wollen“, betont VfL-Trainer Marco Elia. „Gegen einen starken Gegner wie Bersenbrück wären wir aber sicherlich mit einem Punkt zufrieden. Dafür hat unsere Mannschaft die notwendige Qualität – das hat sie oft genug bewiesen.“

Zweifellos. Allerdings fehlten in den vergangenen Partien die Argumente in Form von Punkten und Toren, um diese These zu untermauern. „Wir haben eine junge Mannschaft, die Erfahrungen sammeln muss. Wir sind an den Siegen gewachsen, jetzt gilt es, an den Niederlagen zu wachsen“, meint Elia.

Bei der jüngsten 0:1-Pleite gegen den VfL Germania Leer war auch Bersenbrücks Trainer Farhat Dahech unter den Zuschauern. „Ich wollte mir letzte Details anschauen. Wir möchten am Sonntag alles im Griff haben“, erklärte er gegenüber dem „Bersenbrücker Kreisblatt“. Dahechs Kollege Elia konnte trotz der neuerlichen Nullrunde eine Steigerung im Vergleich zu den Vorwochen erkennen: „Wir haben 70 Minuten taktisch sehr diszipliniert gespielt“, urteilt der Übungsleiter. Beim Gegentor sei unter anderem Innenverteidiger Jan Gusfeld-Ordemann um einen Sekundenbruchteil zu spät rausgerückt. „Aber das passiert halt, wenn du so lange gefehlt hast. Ansonsten sah das bei ,Gustl‘ schon sehr, sehr gut aus“, findet Elia.

Weniger gut läuft es bei den Krandel-Kickern derzeit im Angriff. Der letzte eigene Treffer liegt bereits 338 Minuten zurück. „Wir schaffen es im Moment nicht, uns Chancen herauszuspielen. Wir müssen eher und gezielter den Abschluss suchen und ruhiger am Ball sein“, fordert Elia von seiner Offensivabteilung.

Doch das dürfte gegen das Bersenbrücker Starensemble nicht so einfach werden. Auch wenn die Ex-Profis Emil Jula und Henning Grieneisen wie im Hinspiel fehlen werden und diesmal voraussichtlich auch Torhüter Christoph Bollmann, David Leinweber und Marc Filip nicht dabei sind. Dafür gehört Nico Schwegmann nach auskurierter Verletzung wieder zum Kader. „Trotzdem haben sie noch eine Menge guter Leute, die jede noch so kleine Lücke sofort sehen“, warnt Elia und nennt zuvorderst Andrej Homer (2) und Julius Liegmann, die im Hinspiel drei der fünf Treffer erzielt hatten.

„Wir dürfen uns nicht wieder überrollen lassen, müssen von der ersten Minute an hellwach sein, kompakt stehen und Überzahl in Ballnähe schaffen“, weiß Elia, worauf es ankommen wird. „Wenn uns das gelingt, bin ich überzeugt davon, dass wir was mitnehmen können.“

Tobias Kern, der gegen Leer in der Startelf stand, kann diesmal nicht mitmischen. Der Torjäger der Wildeshauser Kreisliga-Mannschaft muss arbeiten. Darüber hinaus fehlen die verletzten Alexander Kupka, Ole Lehmkuhl und Bastian Stuckenschmidt. Dafür steht Sebastian Bröcker wieder zur Verfügung.

mar

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