Wildeshauser bleibt Trainer des A-Jugend-Oberligisten HSG Delmenhorst / Berufliche Gründe

Dag Rieken sagt Drittligist TV Cloppenburg ab

Dag Rieken
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Dag Rieken

Wildeshausen/Cloppenburg – Dag Rieken hat sich entschieden – und das zweifellos reizvolle Angebot des Handball-Drittligisten TV Cloppenburg ausgeschlagen. Der Trainer, bis zum Januar vorigen Jahres auf der Kommandobrücke des Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, bleibt stattdessen Coach der Oberliga-A-Jugend der HSG Delmenhorst. „Es war eine durchaus schwierige Entscheidung“, räumt der B-Lizenzinhaber ein, „aber im Moment passt es gerade beruflich einfach nicht.

“ Der Aufwand in der 3. Liga der Männer sei ungleich höher als in der A-Jugend-Oberliga. „Und wenn man eine neue Aufgabe annimmt, sollte man das mit voller Kraft anpacken“, meint Rieken.

Also geht der Wildeshauser mit dem ambitionierten Nachwuchsteam, das zuletzt erst in den Entscheidungsspielen gegen den VfL Horneburg knapp am Aufstieg in die Bundesliga gescheitert war, in seine zweite Saison.

Am Dienstagnachmittag unterrichtete der 51-Jährige Maik Niehaus vom Managementteam des TVC über seinen Entschluss. „So war es im Vorfeld auch verabredet“, verdeutlicht Rieken: „Wir wollten noch einmal dahingehend telefonieren, ob es überhaupt Sinn macht, dass wir uns zusammensetzen.“ Nach letztlicher Überzeugung des Cloppenburger Wunschkandidaten machte es keinen Sinn: „Ich habe alles nach pro und contra abgewogen“, schildert Rieken. Neben den beruflichen Aspekten führte der Pädagoge vom Schulverbund Freistatt auch familiäre Gründe an.

Somit gab er dem TVC nun schon zum zweiten Mal einen Korb, denn die Südoldenburger wollten ihn schon vor knapp vier Jahren verpflichten. Rieken sagte damals ab, Barna-Zsolt Akacsos übernahm stattdessen – und als Ersatz für den Rumänen muss Manager Niehaus nun einen anderen Übungsleiter suchen.

Besteht denn irgendwann noch einmal die Chance, dass es mit Rieken und dem TVC klappt – nach dem Motto: Dreimal ist Cloppenburger Recht? Der frühere Coach des TV Neerstedt und der HSG Barnstorf/Diepholz muss ein wenig schmunzeln: „So ähnlich haben wir uns verabschiedet.“

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