Brettorf weiter ungeschlagen

Cording rechtfertigt Tabkes Vertrauen

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Holte viele Bälle raus: Brettorfs Abwehrspieler Moritz Cording.

Brettorf/Ahlhorn – Den Klassenerhalt haben sich die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf zum Ziel gesetzt. „Wenn sich das weiter so entwickelt, sind wir auf einem ganz guten Weg“, sagt Trainer Klaus Tabke. Das scheint leicht untertrieben, denn nach den beiden 5:2-Erfolgen beim SV Moslesfehn und gegen den TSV Hagen 1860 führt seine Crew die Tabelle mit 8:0 Punkten an. Der Ahlhorner SV kehrte erwartungsgemäß mit 2:2 Zählern von seinem Berlin-Trip zurück.

SV Moslesfehn – TV Brettorf 2:5 (8:11, 7:11, 8:11, 10:12, 15:14, 11:9, 7:11): Das Landkreisderby verlief relativ ausgeglichen. Allerdings zeigten die Brettorfer in den entscheidenden Phasen den stärkeren Willen und verdienten sich so die 4:0-Satzführung. „Allerdings hat dann unsere Konzentration nachgelassen. Dadurch haben wir Moslesfehn ins Spiel kommen lassen“, monierte Tabke. „Aber im siebten Satz haben wir dann nochmal eine Schippe draufgepackt und verdient gewonnen.“ Weil Moritz Cording mit dem Fuß umgeknickt war, kam Lucas Uken ab dem dritten Durchgang auf der rechten Abwehrposition zu seiner Erstliga-Premiere. „Lucas hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Tabke den 18-jährigen Debütanten.

VfK 01 Berlin – Ahlhorner SV 5:1 (11:9, 11:5, 6:11, 11:6, 11:6, 11:7): Im strömenden Regen lieferte VfK-Angreifer Lukas Schubert eine exzellente Leistung ab. Allerdings profitierte der Weltmeister auch von der guten Annahme und den präzisen Zuspielen seiner Teamkollegen. „Der VfK war eine ganze Klasse besser, obwohl wir gar nicht mal so schlecht gespielt haben“, musste ASV-Spielertrainer Tim Albrecht anerkennen. Im sechsten Satz betraute er Nachwuchsangreifer Jan Hermes mit Angabe und Rückschlag. „Jan hat die Sache sehr anständig gemacht“, meinte Albrecht.

Berliner TS – Ahlhorner SV 1:5 (11:13, 7:11, 11:5, 5:11, 8:11, 9:11): „Das war auch in der Deutlichkeit ein verdienter Sieg, obwohl wir nicht unser bestes Spiel gemacht haben“, bilanzierte Tim Albrecht. Der ASV hatte Schwierigkeiten, sich auf die äußeren Bedingungen einzustellen: Auf der Hanne-Sobek-Sportanlage wehte ein kräftiger Wind. Außerdem war der Boden sehr hart. Im ersten Satz führten die Ahlhorner bereits mit 9:5, konnten sich den Durchgang aber erst mit 13:11 in der Verlängerung sichern. „Wir haben den Fehler gemacht, die Berliner immer wieder ins Spiel kommen zu lassen. Trotzdem haben wir am Ende klar mit 5:1 gewonnen“, erklärte Tim Albrecht.

TV Brettorf – TSV Hagen 1860 5:2 (7:11, 13:11, 5:11, 11:9, 11:5, 11:9, 11:9): „Anfangs waren wir nicht bereit uns zu bewegen“, ärgerte sich Tabke. Das nutzte TSV-Angreifer Philip Hofmann aus, so dass die Gäste mit einer 2:1-Satzführung in die Kabine gingen. „In der Pause haben wir die Probleme angesprochen und es danach sehr viel besser gemacht“, erläuterte Tabke. Bereits im zweiten Durchgang hatte er Erik Hollmann auf der rechten Angriffsposition durch dessen Bruder Malte ersetzt: „Das war mit ausschlaggebend für den Erfolg.“ Während Tabke kein Risiko ging und den angeschlagenen Routinier Timo Kläner (Muskelfaserriss) weiter schonte, setzte er hinten rechts wieder auf Moritz Cording. „Dafür, dass wir Moritz zu Saisonbeginn ins kalte Wasser geworfen haben, macht er das richtig toll. Er hat das Vertrauen gerechtfertigt und viele Bälle rausgeholt“, adelte Tabke den 19-jährigen Abwehrspieler. Schlagmann Hauke Rykena servierte zu Tabkes Freude ganz starke Angaben: „Das war schon toll!“  

mar

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