Ü 47-Volleyballer des VfL Wildeshausen qualifizieren sich für Senioren-DM

Claus Meyer ist kaum zu stoppen

So sehen Sieger aus: Die Ü 47-Volleyballer des VfL Wildeshausen haben sich zum vierten Mal in Serie für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Foto: VfL Wildeshausen

Wildeshausen – Das Gildefest wird auch in diesem Jahr zumindest an Pfingstsonntag und -montag ohne die Ü 47-Volleyballer des VfL Wildeshausen gefeiert. Durch den glatten 3:0 (25:13, 25:21, 25:16)-Erfolg im Entscheidungsspiel über BCMT Düsseldorf sind die Huntestädter bereits zum vierten Mal in Serie für die deutsche Seniorenmeisterschaft qualifiziert. Das DM-Turnier wird traditionell über Pfingsten ausgetragen. „Um dieses Event erneut genießen zu dürfen, verzichtet man auch gerne mal wieder auf zwei Tage Gildefest“, sagte VfL-Akteur Frank Gravel.

Die Wildeshauser hatten sich vergeblich um die Ausrichtung des Qualifikationsspiels bemüht. Stattdessen stieg die Partie gegen das Bill Collins Memorial Team (BCMT) Düsseldorf in Langenhagen.

Im ersten Satz spielten die Wildeshauser auf der besseren Seite ohne Sonnenblende und gingen früh in Führung. Auf das 10:5 hatte Düsseldorf keine Antwort mehr parat. Dirk Meyer über Außen und Claus Meyer über die Mitte waren kaum zu stoppen. Den klaren 19:8-Vorsprung transportierte der VfL souverän zum Satzgewinn.

Das sollte sich im zweiten Durchgang ändern. Die Düsseldorfer packten am Anfang im Block zu. Weil die Wildeshauser ihre Angriffe nicht gut genug sicherten, war der 2:8-Rückstand die Folge. Die Wittekind-Crew kämpfte sich bis auf 7:10 heran, ehe ihre Angreifer erneut entweder in den Bock oder ins Aus schlugen.

Langsam, aber sicher hatten die Wildeshauser den Ernst der Lage erkannt und rissen sich nun zusammen. Sie sicherten ihre eigenen Angriffe besser, konnten Düsseldorfs Angreifer immer wieder abblocken und legten so zum 20:17 vor. Die Rheinländer konnten zwar zum 20:20 ausgleichen, doch der VfL behielt die Nerven. Die Angriffe aus der eigenen Annahme verwerteten Claus und Dirk Meyer. Die noch fehlenden Punkte holten sich die Wildeshauser in der Abwehr.

Damit war der Widerstand der Düsseldorfer gebrochen. Sie stellten zwar nochmal das Zuspiel um, doch dadurch hatte Claus Meyer nun keinen direkten Gegner mehr beim Block. Nach dem 3:5 waren die Wildeshauser Angreifer nicht mehr zu bremsen. Claus Meyer versenkte bei zwei Rotationen die Angriffe bis zur 13:7-Führung. Im Aufschlag legte er bis zum 17:8 nach – damit war der Drops gelutscht.

Glatt in drei Sätzen qualifizierten sich die VfL-Routiniers für die deutsche Meisterschaft am 9. und 10. Juni. Insgesamt kämpfen dann zwölf Mannschaften in der Halle in Hille bei Minden um den Titel. „Mal schauen, welche Platzierung dort möglich ist. In den vergangenen drei Jahren waren wir je einmal Vierter, Fünfter und Neunter“, erläuterte Frank Gravel. Allein die vierte DM-Teilnahme in Serie ist für ihn und seine Teamkollegen schon ein Erfolg. Zuvor hatten sie es gefühlt mindestens zehnmal in Folge vergeblich probiert, sich für die DM zu qualifizieren.

VfL Wildeshausen: Andreas Fortmann, Günter Timpe, Johannes Schütte, Dirk Meyer, Martin Kumpmann, Axel Thuernagel, Ludger Ostermann, Andreas Gronwald, Claus Meyer, Frank Gravel.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Nordkorea reizt Trump: Atomgespräche mit USA nur ohne Pompeo

Nordkorea reizt Trump: Atomgespräche mit USA nur ohne Pompeo

Waldbrandgefahr: Viele Osterfeuer in Ostdeutschland abgesagt

Waldbrandgefahr: Viele Osterfeuer in Ostdeutschland abgesagt

Alte Schule auf der Auto Show in New York

Alte Schule auf der Auto Show in New York

Hi-Fi-Komponenten für die Ewigkeit

Hi-Fi-Komponenten für die Ewigkeit

Meistgelesene Artikel

Döner tritt Höttges-Nachfolge an

Döner tritt Höttges-Nachfolge an

Rieke Buck macht es noch einmal

Rieke Buck macht es noch einmal

Stefan Bruns trifft mit seiner ersten Ballberührung

Stefan Bruns trifft mit seiner ersten Ballberührung

Positive Anspannung im Endspurt

Positive Anspannung im Endspurt

Kommentare