TV Neerstedt II und HSG Harpstedt/Wildeshausen geben sich keine Blöße

Claudia Bartels behält vom Siebenmeterstrich die Nerven

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Neerstedts Kreisläuferin Herdis Jüchter hat sich durchgetankt und kommt frei zum Wurf. ·

Wildeshausen - Die Handballerinnen des TV Neerstedt II und der HSG Harpstedt/Wildeshausen marschieren in der Regionsoberliga weiter vorneweg. Spitzenreiter Neerstedt fertigte den VfL Rastede mit 29:17 ab, Verfolger Harpstedt/Wildeshausen tat sich beim 21:19 in Ganderkesee ungleich schwerer.

TV Neerstedt II – VfL Rastede 29:17 (12:7): Nach dem 2:0 (3.) schlichen sich Unsicherheiten ins Spiel der Gastgeberinnen ein. In der Deckung packten sie nicht ordentlich zu oder verschoben nicht richtig – prompt führte Rastede mit 3:2 und 5:4. Mitte der Halbzeit fingen sich die Neerstedterinnen wieder und setzten sich durch schnelle Gegenstöße über 7:5 und 8:6 auf 12:7 zur Pause ab.

Im zweiten Abschnitt drückte der Klassenprimus kräftig aufs Gas und zog bis zur 45. Minute auf 22:8 davon. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der Tabellenführer die Zügel dann etwas schleifen und ging nicht mehr mit letzter Konsequenz zu Werke, so dass am Ende ein 29:17 auf der Anzeigentafel stand.

Am kommenden Sonntag muss Neerstedt bei der HSG Hude/Falkenburg III antreten. Das Hinspiel war knapp vier Minuten vor Schluss beim Stand von 21:16 abgebrochen worden, nachdem sich die Huderin Simone Tönjes schwer verletzt hatte. „Wir hoffen, dass wir diesmal einen normalen Sieg einfahren können“, sagte Neerstedts Trainer Stephan Große-Knetter.

TV Neerstedt II: Meyenburg - Pelz, Jüchter (3), Bausch (1), Hammann (8), Lasrich (1), Lehmkuhl (3), Annejet Lüschen (1), Mutke (1), Melanie Ahrens (4), Schulze (2), Heltriegel (5).

TSV Ganderkesse – HSG Harpstedt/Wildeshausen 19:21 (10:9): Wie in den zurückliegenden Duellen beider Teams entwickelte sich auch diesmal eine intensive Partie. Ganderkesee war zunächst stark im Eins-gegen-eins und führte nach zehn Minuten mit 5:1. Die Gäste reagierten nur und trafen allein in der ersten Halbzeit zwölf Mal (!) die Latte des TSV-Tores. Beim 14:14 (40.) war der Ausgleich geschafft. Jetzt legte der Tabellenzweite vor und hatte mit 18:16 (50.) und 19:18 (55.) die Nase vorn. Auch in der Schlussphase behielt Claudia Bartels, die insgesamt fünf Strafwürfe verwandelte, vom Siebenmeterstrich die Nerven. Wider Erwarten konnte Vanessa Kniffki mitmischen. Die Verletzung der 23-Jährigen aus dem OTB-Spiel in der Vorwoche hatte sich glücklicherweise nur als Zerrung entpuppt. Für die fehlenden Wibke Wolter und Ann Christin Lammers halfen die A-Jugendlichen Angie Honholt und Thea Hübner aus und trugen sich je ein Mal in die Torschützenliste ein.

HSG Harpstedt/Wildeshausen: M. Krieger - J. Krieger, Jackowski (2), Bartels (6), Görke (1), Seemann, Oehlerking, Abeln (2), Wachsmann (3), Kniffki (1), Wagner (4), Alfken, Honholt (1), Hübner (1).

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