Christoph Johannes und Mats Albrecht überragen beim 5:1 / Kreye angesäuert

Ahlhorn fertigt Brettorf im Schnelldurchgang ab

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Willkommen zur Flugshow des Mats Albrecht. Der 24-Jährige vom Ahlhorner SV rettete beim gestrigen 5:1-Derby-Sieg gegen den TV Brettorf ein ums andere Mal spektakulär. Die Ahlhorner siegten somit auch im zehnten Saisonspiel.

Ahlhorn - Eine Hoffnung von Ralf Kreye erfüllte sich. Brettorfs Coach hatte sich gewünscht, dass es gegen den Ahlhorner SV nicht wieder ein Marathonmatch geben würde. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden war das Faustball-Bundesliga-Derby dann auch vorbei, allerdings schmeckte Kreye das Resultat gar nicht – 1:5 (10:12, 5:11, 11:7, 6:11, 6:11, 6:11).

„Mir hat unsere Abwehr heute leid getan. Denn das Spiel nach vorne ist im Moment absolut unser Schwachpunkt“, sagte Kreye angesäuert: „Man merkt bei Tobi Kläner leider, dass er nur einmal die Woche zum Training kommt. Bei ihm fehlt etwas die Kraft. Und für Malte Hollmann war der Druck heute zu hoch.“

Weitaus besser war die Laune natürlich bei ASV-Trainer Thomas Neuefeind, schließlich hat sein Team mit dem Derby-Erfolg die weiße Weste gewahrt, feierte im zehnten Spiel den zehnten Sieg. „Wir hatten heute einen guten Tag erwischt“, so Neuefeind: „Die Grundtugenden wie Kampf, Geduld und Konzentration sind momentan einfach vorhanden. Diese verfestigen dann das, was wir spielerisch eh drauf haben. Aber das war heute auch nicht der TV Brettorf, den man kennt.“

Dafür war es der Christoph Johannes, den man kennt. Ahlhorns Angreifer zeigte sich extrem konzentriert und bissig. Im ersten Satz führten die Gastgeber aus Ahlhorn schnell mit 6:0, allerdings kämpfte sich Brettorf wieder heran – 9:9. Kurz danach vergab Johannes den ersten Satzball, bevor er es wettmachte. Erst ein Ass zum 11:10, dann ein kluger cross gespielter Ball zum 12:10 – der 1,98-Meter-Mann packte zum Jubeln die „Säge“ aus. Wie emotional Johannes bei der Sache war, zeigte sich auch, als er mit einem Angabefehler zum 7:11 den Brettorfern den dritten Durchgang schenkte – Johannes kickte den Faustball wütend in den Abendhimmel.

Doch es mangelte nur kurz an der Konzentration. Die Ahlhorner bestimmten danach die Partie, auch weil ihre Abwehr um Patrick Baues sowie Mats und Tim Albrecht ein ums andere Mal Bälle auskratzte, die schon verloren geglaubt waren. „Mats war ganz sicher der überragende Mann“, lobte Neuefeind nach etlichen spektakulären Rettungstaten des 24-Jährigen: „Ich bin heute sowohl mit dem Ergebnis als auch mit der spielerischen Leistung rundum zufrieden.“

Morgen um 11 Uhr erwartet Neuefeinds Team den Tabellenzweiten VfK 01 Berlin zum Liga-Hit. Die Brettorfer müssen bereits heute wieder ran – um 16 Uhr beim TV Voerde.

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