TV Brettorf III kämpft Topteam Lemwerder nieder

Christin Hirsch übernimmt im Angriff die Verantwortung

Christin Hirsch vom TV Brettorf III beim Angriffsschlag.
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Machte wichtige Punkte: Christin Hirsch vom TV Brettorf III.

Brettorf/Ahlhorn – Sieg und Niederlage: So lautete jeweils die Ausbeute des TV Brettorf II und III sowie des Ahlhorner SV II in der 2. Faustball-Bundesliga Nord der Frauen. Der TV Brettorf III stellte dabei mit dem Lemwerder TV dem nächsten Topteam ein Bein und schaffte so den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.

TV Brettorf II – TV Brettorf III 3:1 (11:9, 11:8, 10:12, 11:7): Das vereinsinterne Duell war eine engere Angelegenheit, als es das Endergebnis vermuten lässt. „Es ist immer etwas Besonderes, wenn man gegen eine andere Mannschaft aus dem Verein spielt“, verriet Lena Luthardt, Angreiferin vom TV Brettorf III. Ihr Team kam dabei aber kaum ins Spiel, produzierte zu viele Eigenfehler und geriet so mit 0:2 in Satzrückstand. „Im dritten Satz haben wir es dann besser gemacht“, fand Luthardt. Doch nach dem zwischenzeitlichen 1:2 erwischte die Zweitvertretung im vierten Durchgang einen deutlich besseren Start, führte bereits mit 7:1. „Wir haben uns noch einmal toll herangekämpft. Am Ende hat es aber nicht gereicht“, resümierte Luthardt. Bei Brettorf II war die Erleichterung nach dem Sieg dagegen groß.

TV Brettorf III – Lemwerder TV 3:2 (11:8, 11:4, 2:11, 5:11, 11:7): Mit einer kämpferischen Leistung gelang den Brettorferinnen die Revanche für die 0:3-Pleite im Hinspiel. Insbesondere der Auftakt lief für die Schwarz-Weißen dabei nach Plan. Nach der 1:0-Satzführung ließ sich Brettorfs Dritte auch von der Auswechslung von Lena Luthardt (Kreislaufprobleme) nicht aus der Ruhe bringen. Stattdessen übernahm Christin Hirsch die Verantwortung und sorgte im Angriff für wichtige Punkte. Doch der Tabellenvierte aus der Wesermarsch schlug in den nächsten beiden Sätzen zurück. „Wir sind im dritten Satz schnell abgehängt worden, danach war die Luft bei uns raus“, berichtete Lena Luthardt. Doch im Entscheidungssatz waren die Brettorferinnen wieder zur Stelle und bejubelten am Ende den dritten Saisonsieg.

TV Brettorf II – Lemwerder TV 2:3 (8:11, 11:5, 11:8, 8:11, 8:11): Nach dem Satzrückstand konnte Brettorf das Blatt wenden. „Wir sind noch einmal gut zurückgekommen“, sagte Defensivspielerin Leonie Steenken. Doch der LTV erzwang den Entscheidungssatz. Hier mussten die Brettorferinnen dann auf Hauptangreiferin Melanie Steenken verzichten. „Der Satz war wieder knapp, es hat aber nicht ganz gereicht“, sagte Leonie Steenken. In der Tabelle musste das Team aus der Gemeinde Dötlingen mit der Niederlage Tabellenplatz zwei abgeben. Rang drei und 14:6 Punkte können sich dennoch mehr als sehen lassen. „Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen und unserem Tabellenplatz“, bestätigte Leonie Steenken.

Wardenburger TV II – Ahlhorner SV II 2:3 (15:14, 4:11, 10:12, 12:10, 7:11): Im ersten Spiel der Rückrunde lieferte Schlusslicht Ahlhorn ordentlich ab. Hatte es im Hinspiel noch eine deutliche 0:3-Niederlage gegeben, präsentierte sich die Erstliga-Reserve nun deutlich verbessert. „Am Anfang mussten wir erst einmal ins Spiel finden“, erzählte ASV-Angreiferin Mieke Kienast. Dennoch hatte ihr Team gleich mehrere Satzbälle. Die aber wehrte die Wardenburger Zweitvertretung jeweils ab und sicherte sich letztlich Durchgang eins. Danach aber spielten die Ahlhornerinnen sicherer. Insbesondere Helan Hameed, die Nasee Mahmood auf der Mittelposition ersetzte, machte ihre Sache gut. „Sie hat sich wirklich super integriert“, lobte Kienast. Nach dem 2:2 machten die Ahlhornerinnen im Entscheidungssatz dann alles klar. „Wir sind unheimlich froh, dass wir uns für unsere gute Leistung belohnt haben. Das hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Kienast.

Wardenburger TV – Ahlhorner SV II 3:0 (11:6, 12:10, 11:8): Nichts zu holen gab es für die Ahlhornerinnen dagegen im Duell mit dem Feld-Bundesligisten. „Nach den fünf Sätzen direkt davor, war es unheimlich schwer, in die Partie zu kommen“, erzählte Mieke Kienast. Einzig im zweiten Abschnitt gelang es ihrer Crew, die Partie etwas offener zu gestalten. „Wir haben uns im zweiten Satz noch einmal aufgebäumt. Am Ende war aber die Luft raus“, sagte Kienast. Mit den beiden Zählern aus dem ersten Spiel hatte ihr Team das Soll aber auch schon erfüllt. „Wir wollten unbedingt zwei Punkte holen. Ich denke, die Ausbeute ist in Ordnung“, konstatierte die ASV-Angreiferin.

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