Posten war lange vakant

Pädagoge Cemil Basar ist neuer Schulfußballreferent für Oldenburg-Land und Delmenhorst

Kreisjugendobmann Knut Hinrichs (l.), der Kreisvorsitzende Erich Meenken (v.r.) und seine Stellvertreterin Doris Klaassen stellten den neuen Schulfußballreferenten Cemil Basar vor. - Fotos: Rinne

Kirchhatten - Von Holger Rinne. Seit vier Wochen ist Knut Hinrichs Jugendobmann des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst. Jetzt verbuchte er einen ersten Erfolg: Während der jüngsten Arbeitstagung des Jugendausschusses konnte der Delmenhorster einen Haken hinter eine seit Jahren offenen Personalie machen. Gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Erich Meenken und dessen Stellvertreterin Doris Klaassen präsentierte Hinrichs den Vereinsvertretern Cemil Basar vom SV Baris Delmenhorst als neuen Schulfußballreferenten des Fußballkreises.

Der Pädagoge Basar hatte sich in der Vergangenheit als erfolgreicher Jugendobmann des SV Baris Delmenhorst einen Namen gemacht. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört laut Ausschreibung beispielsweise das Bewerben von Projekten sowie die Organisation des Junior-Coach-Ausbildungslehrgangs an den Schulen.

„Wer eine Trainerlizenz hat, soll sich doch bitte für einzelne Lehrgänge zur Verfügung stellen“, appellierte Doris Klaassen an die Vereinsvertreter und ergänzte: „Ich werde mein bisheriges Engagement nach und nach zurückfahren müssen.“ Die Ippeneranerin hatte bis Mitte Juni in Doppelfunktion auch den Qualifizierungsausschuss geleitet. Bisher gibt es für sie keinen Nachfolger.

Im weiteren Verlauf der Tagung teilten die Staffelleiter Michael Wild, Horst Krägermann und Knut Hinrichs die gemeldeten Teams in Staffeln ein. Hinter den Staffeln der A- und B-Junioren steht allerdings noch ein Fragezeichen, weil der zuständige Ansprechpartner für den vereinbarten gemeinsamen Spielbetrieb mit dem Fußballkreis Vechta zurzeit in Urlaub ist.

Während der Arbeitstagung des Jugendausschusses in Kirchhatten wurden auch die Staffelsieger der Saison 2017/2018 geehrt.

Wie bereits bei den Erwachsenen praktiziert, werden ab der kommenden Saison auch im Jugendbereich Coachingzonen am Spielfeldrand eingerichtet. Zusätzlich wird es Eltern-/Fanzonen geben, die einen Mindestabstand von fünf Metern zum Spielfeld haben sollen. „Ich werde die Schiedsrichter anweisen, die Einrichtung dieser Zonen auch zu kontrollieren“, kündigte Hinrichs an.

Heiß diskutiert wurde eine weitere Vorgabe des Kreisverbandes für die neue Saison. Bisher konnten sich Mannschaften darauf einigen, neun gegen neun zu spielen, falls ein Team zu knapp besetzt war. Das geht künftig nur noch, wenn weniger als zwölf Akteure auf dem Spielbericht eingetragen sind. Die Kritiker, die Vereine mit einem größeren Spielerstamm im Vorteil wähnten, befanden sich allerdings deutlich in der Minderheit. Letztlich setzte Knut Hinrichs den Schlusspunkt unter die Debatte: „Ihr könnt euch ja an das Sportgericht wenden.“

Mehrere Vereine erhalten Ehrungen

Folgende Vereine, die die meisten Turniere und Spieltage ausgerichtet haben, wurden mit einer Urkunde geehrt: FC Huntlosen (13), SV Atlas, TuS Heidkrug (je 7), TSV Ganderkesee, TSV Großenkneten (je 5).

Als Staffelsieger wurden ausgezeichnet: U 9: VfL Stenum, SG DHI Harpstedt, FC Hude. E-Junioren: VfL Wildeshausen, TuS Heidkrug, VfL Stenum, FC Hude, TuS Hasbergen, SV Tungeln. D-Junioren: SV Atlas, Delmenhorster TB, VfL Wildeshausen, TuS Heidkrug. C-Junioren: SF Wüsting-Altmoorhausen, TV Dötlingen. B-Junioren: SG Großenkneten/Huntlosen. A-Junioren: FC Hude. B-Juniorinnen-Kreisliga: TV Jahn.

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