Brys und Co. zeigen zum Auftakt gute Ansätze

Wildeshauser Volleyballer starten mit Sieg und Niederlage in die Oberliga-Saison

Der Wildeshauser Neuzugang Marcel Junel (links) beim Angriffsschlag.
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Wertvolle Verstärkung: Marcel Junel (l.) war im Mittelblock sehr präsent.

Wildeshausen – Mit einem klaren 3:0-Erfolg über die DJK Füchtel Vechta und einer ebenso deutlichen 0:3-Niederlage gegen die VSG Ammerland II sind die Volleyballer des VfL Wildeshausen in die neue Oberliga-Saison gestartet. Nach der langen Coronazwangspause präsentierten sich die Huntestädter in eigener Halle zwar schwankend in ihren Leistungen, aber doch insgesamt auf einem guten Niveau.

VfL Wildeshausen – DJK Füchtel Vechta 3:0 (25:20, 25:12, 26:24): Im Derby gegen den Nachbarn aus Vechta gerieten die Mannen um VfL-Spielertrainer Jakub Brys durch drei Fehler zu Beginn in Rückstand. Den Vorsprung verteidigten die Gäste bis zum 15:13. Anschließend agierten die Wildeshauser in der Abwehr wesentlich konzentrierter und gingen ihrerseits mit 20:17 in Front. Diese Führung ließen sie sich nicht mehr nehmen. Im zweiten Abschnitt klappte auf Wildeshauser Seite einfach alles. Die Neuzugänge Marek von der Mehden (SC Twistringen) und Marcel Junel (TV Cloppenburg) waren im Mittelblock sehr präsent. Ab dem 16:12 servierte „Kuba“ Brys sein Team zum deutlichen Satzgewinn. Im dritten Durchgang nahmen sich die Wildeshauser bis zum 0:7 eine kollektive Auszeit. Dieser Hypothek liefen sie bis zum 6:13 hinterher. Dann ging ein Ruck durchs Team der Hausherren, die zum 18:18 ausgleichen konnten. Doch Vechta konterte zum 24:21. Den ersten der drei Satzbälle wehrte der VfL aus der Annahme ab. Bei den folgenden Aufschlägen von Frank Gravel zeigte Füchtel Nerven. Mit fünf Punkten in Serie machten die Wildeshauser den Sack zu.

VfL Wildeshausen – VSG Ammerland II 0:3 (14:25, 21:25, 27:29): Die VSG Ammerland II mit ihren vielen erfahrenen Akteuren war dann ein ganz anderes Kaliber. Im ersten Satz hatten die Wildeshauser immense Probleme, die langen Aufschläge des Gegners anzunehmen. „Wir haben zu viel gebaggert anstatt zu pritschen“, erläuterte Co-Trainer Gravel. Das wurde im zweiten Satz besser. Mit verstärktem Engagement bei der Annahme und der Feldabwehr erspielte sich die Wittekind-Crew die 15:7-Führung. Verunsichert durch einen leichten Fehler, musste der VfL das 16:16 hinnehmen. Erst beim 17:20 wurden die Wildeshauser wieder stabiler. Dennoch ging der Satz mit 21:25 verloren. Die Moral der Hausherren stimmte aber. Vom 6:9 holten sie sich im dritten Durchgang mit sechs Punkten am Stück die 12:9-Führung. Diesen Vorsprung transportierten sie bis zum 24:22, was ihnen zwei Satzbälle bescherte. Dann landeten zwei Angriffe im Aus, und eine Annahme missriet, so dass die VSG-Reserve Matchball hatte. Diesen konnte Manuel Meyer abwehren. Mit dem 26:25 holten sich die Wildeshauser den nächsten Satzball. Nun scheiterte Meyer im Angriff. Die Ammerländer besorgten sich die Matchbälle Nummer zwei und drei. Beim Versuch, den VSG-Block anzuschlagen, setzte Brys den Ball ins Aus, und die Niederlage war besiegelt.

„Insgesamt hat die Mannschaft gute Ansätze gezeigt, muss sich im Training aber weiter stabilisieren, um auch in den entscheidenden Momenten die Punkte zu machen“, bilanzierte Gravel.

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Jakub Brys, Marcel Junel, Paul Schütte, Linh Nguyen, Helge Mildes, Andreas Fortmann, Manuel Meyer, Marek von der Mehden.

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