VfL Wildeshausen muss unglückliche 1:2-Pleite schnell aus den Köpfen bekommen

Bruderduell in Oythe? Hesselmann „eine Variante“

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Maximilian Seidel (vorne) ist nicht hundertprozentig fit. 

Wildeshausen - Ungewöhnlich ruhig war es in der Kabine des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen nach der Auftaktniederlage gegen den SV Vorwärts Nordhorn. „Die Mannschaft hat selbst gemerkt, dass sie ein gutes Spiel abgeliefert und in den letzten zwei Wochen einen Schritt nach vorne gemacht hat“, erläutert Marcel Bragula. „Dafür hätten wir uns gerne mit einem Punkt belohnt – leider wurde diese Hoffnung brutal zunichte gemacht“, meint der Trainer mit Blick auf das späte 1:2.

Doch viel Zeit, um dem verlorenen Zähler nachzutrauern, bleibt den Krandel-Kickern nicht. Bereits an diesem Mittwoch, 19 Uhr, müssen sie beim VfL Oythe antreten. Die Partie wurde wegen des bevorstehenden Stoppelmarktes auf Wunsch der Gastgeber vorgezogen.

Zur Verwunderung vieler Experten dümpelten die hochgehandelten Oyther in der vergangenen Spielzeit lange im Tabellenkeller herum und bekamen erst spät, aber gerade noch rechtzeitig die Kurve. Im April zog der damalige Vizemeister den ohnehin zum Saisonende geplanten Trainerwechsel von Josef Vornhagen zu Alket Zeqo vor. Der ehemalige Torjäger des BV Cloppenburg führte den Club von der Hasenweide mit einem starken Schlussspurt noch bis auf den sechsten Tabellenplatz.

Personell hat sich bei den Gastgebern im Sommer nicht allzu viel verändert. Dustin Beer (TuS BW Lohne), Philipp Middelkamp (USA-Aufenthalt), Steffen Grave und Marcel Meyer (beide VfL Oythe II) stehen nicht mehr im Kader. Stattdessen gehören jetzt Tim kleine Lamping (eigener Nachwuchs) und Sönke Ahlrichs (TuS BW Lohne A-Junioren) zum Aufgebot. Prominentester Neuzugang ist jedoch Liridon Stublla. Der ehemalige Wildeshauser trug zuletzt das Trikot des Landesliga-Vizemeisters TSV Oldenburg.

Bereits seit zwei Jahren steht Innenverteidiger Marcel Hesselmann, ein weiterer Ex-Wildeshauser, in Oyther Diensten. Nachdem der 22-Jährige mit seinem jetzigen Team zum Auftakt ein 0:0 beim SC Melle 03 geholt hatte, schaute er tags darauf bei seinen alten Kollegen vorbei, zu denen mittlerweile auch sein jüngerer Bruder Pascal zählt. Marcel Bragula hatte den 21-Jährigen aus der Wildeshauser U 23 in den Landesliga-Kader befördert.

Nachdem Pascal Hesselmann gegen Nordhorn nur auf der Bank gesessen hatte, könnte er nun für den gelb-rot-gesperrten Niklas Heinrich in die Startformation rücken. „Aber das ist nur eine Variante“, meint Bragula. Auch Lukas Schneider könne nach innen rücken und Frederik Dittmar links verteidigen. Oder aber Routinier Sven Apostel wechselt ins Abwehrzentrum und Marius Meier beackert die rechte Flanke. „Wir haben alles in der Vorbereitung ausprobiert“, betont Bragula. Trotz der Auftaktpleite sehe er keinen Grund, die Mannschaft komplett auseinander zu reißen: „Nur ein bis drei Positionen sind diskutabel.“ Möglicherweise verzichtet der VfL-Coach auf Maximilian Seidel, dessen Fitnesszustand nicht optimal sei. - mar

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