52:84 in Merzen ein Abbild des Hinspiels / Pascal Pavel mit Muskelfaserriss

Brouwer erlebt ein Déjà-vu

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Bitter: Pascal Pavel (am Ball) erlitt in Merzen einen Muskelfaserriss. 

Wildeshausen - Ein Déjà-vu haben die Bezirksoberliga-Basketballer des SC Wildeshausen im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Blau-Weiß Merzen erlebt. „Die Partie war ein Abbild des Hinspiels“, berichtete SC-Coach Edward Brouwer nach der 52:84 (22:50)-Niederlage.

In eigener Halle hatte seine Mannschaft zur Pause mit 26 Punkten zurückgelegen und am Ende mit 32 Zählern Differenz (46:78) verloren. Im zweiten Aufeinandertreffen hinkten die Wildeshauser Korbjäger zur Halbzeit mit 28 Punkten hinterher. Bei der Schlusssirene waren es dann erneut 32 Zähler.

„Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt“, sagte Edward Brouwer. Er startete in der Defensive mit einer Zonenverteidigung. „Das war die falsche Entscheidung“, meinte der Coach selbstkritisch. Denn bis er reagierte, hatten die Merzener schon sechs Drei-Punkte-Würfe verwandelt. Derart demoralisiert, lieferten die Wildeshauser bis zur Halbzeit eine indiskutable Leistung ab. Beim Seitenwechsel führten die Gastgeber auch in der Höhe verdient mit 50:22.

Nach Wiederbeginn zeigte der Aufsteiger, was ihn bereits in den vergangenen Spielen ausgezeichnet hatte: Mit Kampf und Einsatz gewann der Tabellenneunte das dritte Viertel (16:13) und auch im Schlussabschnitt (14:21) wirkten die Huntestädter sehr gut aufgestellt. Lediglich die Wurfquote aus dem Feld ließ etwas zu wünschen übrig, und auch an der Freiwurflinie (50 Prozent) waren die Wildeshauser nicht konzentriert genug.

„Wir haben das Spiel völlig zu Recht verloren, hätten das Ergebnis jedoch besser gestalten können. Die Einstellung  in der ersten Halbzeit stimmte nicht. Außerdem müssen wir unsere freien Würfe treffen“, sagte Center Christian Wendeln nach der Schlusssirene.

Bitter für den SC Wildeshausen: Flügelspieler Pascal Pavel zog sich einen Muskelfaserriss zu und wird in den kommenden Wochen fehlen.

SC Wildeshausen: Borchert Finke (12), Pascal Pavel, Andre Pavel (4), Michael Haake (2), Marcel Pavel, Tim Hoffmann (3), Christian Wendeln (3), Alexander Grote (28), Mark Weber.

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