SC Wildeshausen verpasst Überraschung

Brouwer-Crew liefert Spitzenreiter großen Kampf

Philipp Weihs (am Ball) schied in Quakenbrück mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aus. - Foto: Marquart
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Philipp Weihs (am Ball) schied in Quakenbrück mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aus.

Wildeshausen - Lange lag eine Überraschung in der Luft, doch am Ende nahm die Partie den erwarteten Ausgang: Nach hartem Kampf musste sich Aufsteiger SC Wildeshausen im Nachholspiel der Basketball-Bezirksliga beim Tabellenführer TSV Quakenbrück II mit 79:84 (46:40) geschlagen geben.

„Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und hätten es auch für uns entscheiden könne. Leider haben wir in bestimmten Situationen die falschen Lösungen gewählt“, meinte Sportchef Michael Haake nach der Partie. Spielertrainer Edward Brouwer stimmte ihm zu und verdeutlichte diese Einschätzung anhand einer Situation im ersten Viertel: „In der siebten Minute führen wir mit 21:13. Ein paar unnötige Fouls mit anschließenden Freiwürfen für den Gegner sorgten dafür, dass das Viertel mit 21:21 abgeschlossen wurde.“

Die Wildeshauser zeigten, dass sie dem Tabellenersten die Punkte nicht kampflos überlassen würden. Zwar führten die Hausherren mit 32:27 (13.), doch drei Minuten später hatten die Gäste den Spieß zum 37:34 umgedreht. Bis zur Halbzeit bauten die Mannen um Topscorer Alexander Grote ihren Vorsprung auf 46:40 aus. „In dieser Phase haben wir sehr gut gespielt. Unser Gegner hat Alex immer wieder in die Zange genommen. Dadurch hatten seine Mitspieler Platz und haben das auch ausgenutzt“, sagte Brouwer.

Beide Team neutralisieren sich

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams bis zum 58:51 (25.). Dann jedoch schlichen sich bei den Wildeshausern kleinere Fehler ein. Dadurch kamen die „Dragons“ Punkt für Punkt heran. Die Huntestädter nahmen aber noch eine 65:62-Führung mit ins Schlussviertel.

Im letzten Abschnitt übernahmen die Artländer das Kommando. Bis zum 76:70 (33.) konnten sie mehrere Angriffe mit erfolgreichen Dreiern abschließen. „Dabei hat unsere Verteidigung gut gestanden, aber die Trefferquote des Gegners war in dieser Phase einfach phänomenal“, musste Haake anerkennen. Doch erneut zeigten die Gäste, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten und egalisierten zum 79:79 (39.). 

„In der 40. Minute misslang meine Mannschaft leider ein Spielzug, so dass Quakenbrück wieder in Führung gehen konnte. Wir mussten foulen, um die Zeit zu stoppen, und das hat Quakenbrück dann gnadenlos ausgenutzt“, haderte Brouwer ein wenig. Insgesamt war er sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung: „So macht Basketball Spaß!“

Verletzung bei Weihs

Neben der Niederlage mussten die Wildeshauser noch einen weiteren Wermutstropfen schlucken: Philipp Weihs schied im ersten Viertel mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aus. Die endgültige Diagnose steht noch aus. Damit dürfte Weihs dem Tabellensechsten am Sonntag, 21. Januar, 16 Uhr, im Auswärtsspiel bei Schlusslicht Osnabrücker TB II fehlen.

SC Wildeshausen: Borchert Finke (13), Alexander Baal (1), Dani Morina (17), Pascal Pavel (n. e.), Rudi Finke (18), Marcel Pavel (4), Tim Hoffmann (2), André Pavel (n. e.), Alexander Grote (22), Philipp Weihs, Efe Alkanat (2), Edward Brouwer.

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