Wildeshauser Basketballer starten in die Saison / Marc Weber neuer Center

Brouwer baut auf seinen „Fels in der Brandung“

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SC Wildeshausens Basketball-Trainer Edward Brouwer (kniend) gibt seiner Mannschaft taktische Anweisungen. Vor dem Start in die Bezirksoberliga am Samstag wird sich der Coach einige Kniffe zurecht legen müssen, denn sein Team geht personell „auf dem Zahnfleisch“.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN · Die Basketballer des SC Wildeshausen betreten Neuland. Noch nie hat ein Team aus dem Landkreis Oldenburg, also Stadt Oldenburg nicht eingeschlossen, in der Bezirksoberliga gespielt. Nach dem Aufstieg ist die Vorfreude groß auf das erste Saisonspiel am Samstag um 17.45 Uhr beim Oldenburger TB III in der Halle am Haarenufer. „Die Saison wird eine Herausforderung für die Mannschaft“, meint Trainer und Headcoach Edward Brouwer. Das trifft es. Denn vor dem Liga-Start zwickt und zwackt es noch an einigen Stellen.

„Unsere Saisonvorbereitung war nicht optimal. Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch“, gibt Brouwer zu. So konnte Rudi Finke aufgrund einer Schulterverletzung bislang noch gar nicht am Training teilnehmen, Christian Wendeln hat wegen einer Ellenbogenverletzung erst eine Einheit mit dem Team absolvieren können und Marcel Pavel (Muskel- sowie Bänderbeschwerden) fiel ausgerechnet in der heißen Phase der Vorbereitung aus. Hinzu kommt, dass fast alle Spieler arbeitsbedingt mehrere Wochen fehlten. „Trotzdem bin ich mit dem Trainingseinsatz der Mannschaft sehr zufrieden“, gibt sich der Coach zweckoptimistisch.

Überhaupt strahlt Brouwer derzeit eine vorsichtige Zuversicht aus. Die begründet er auch damit, dass sein Team den Abgang von Dennis Frühauf (Studium in Braunschweig) extern kompensieren konnte. Der 36-jährige Marc Weber soll die entstandene Center-Lücke füllen. „Marc war beruflich in der Nähe von Bonn tätig und ist im Frühling nach Twistringen gezogen. Nach einigen Probe-Einheiten waren sowohl Marc als auch wir davon überzeugt, dass es eine erfolgreiche Zusammenarbeit geben wird“, beschreibt Brouwers. Die Chemie zwischen dem Coach und dem neuen Center stimmte also von Anfang an. Brouwer ist gar angetan von Weber: „Er ist körperlich sehr präsent.“ 202 Zentimeter misst Weber, Kaplan in der Twistringer St.-Anna-Gemeinde. „Zudem bringt er auch in der Breite einiges mit. Das heißt nicht, dass er übergewichtig ist. Er ist einfach ein Fels in der Brandung“, so Brouwer.

Ansonsten gab es keine Neuzugänge, aber eben auch keine weiteren Abgänge. „Das müssen wir als Vorteil ausspielen. Wir kennen uns seit Jahren und sind aufeinander abgestimmt“, erklärt Brouwer.

Auf der Spielmacher-Position ist Borchert Finke, „Most Valuable Player“ (wertvollster Spieler) der vergangenen Saison, gesetzt. Die Back-Ups Stefan Timm und Michael Haake stehen bereit, um Druck auf Finke auszuüben. Die Pavel-Brüder Andre, Marcel und Pascal, Tim Hoffmann, Gerrit Finke (Assistant-Coach) und Rudi Finke besetzen die Flügelpositionen. Unter dem Korb stehen dem Trainer mit Alex Grote, Lars Löwensen, Arne Tschöpe, Christian Wendeln und eben Weber fünf „herausragende Centerspieler“ (Brouwer) zur Verfügung.

Der Kader bringt also einiges an Tiefe mit. Trotzdem sind die Vorzeichen für das erste Spiel am Samstag gegen den Oldenburger TB III alles andere als rosig. Verletzungsbedingt fällt der erwähnte Rudi Finke aus, hinter Marcel Pavels Einsatz steht ein Fragezeichen. Zudem haben Lars Löwensen, Andre Pavel, Neuzugang Weber und Stefan Timm berufliche Verpflichtungen. „Ich habe versucht, das Spiel zu verlegen. Leider waren die Oldenburger in dieser Hinsicht sehr unflexibel. Da uns jetzt so viele weggebrochen sind, rechene ich damit, dass wir Samstag mit einer glatten Niederlage nach Hause geschickt werden.“ · wie

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