Spitzenreiter der 1. Kreisklasse hat beim 4:0 im Pokal keine Mühe mit TV Jahn II

Bröcker bricht den Bann: Dötlingen zieht ins Finale ein

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Brachte den TV Dötlingen auf Finalkurs: Sebastian Bröcker (r.). ·

Dötlingen - Von Sven MarquartKein lauter Jubel, keine Triumphgesänge, keine hochgereckten Arme – die Freude über ihren Einzug ins Kreispokalfinale fiel bei den Fußballern des TV Dötlingen ziemlich verhalten aus. Dafür fehlte es beim 4:0 (3:0)-Halbfinalsieg über den TV Jahn II aber auch einfach an der nötigen Spannung.

Nachdem sich die Jahn-Reserve im Herbst vergangenen Jahres aufgelöst hatte und aus der Wertung der 1. Kreisklasse genommen worden war, hatten die Delmenhorster am Dienstagabend ihre mit zwei Akteuren aus dem erweiterten Bezirksliga-Kader „gepimpte“ dritte Mannschaft (2. Kreisklasse) geschickt.

Erwartungsgemäß waren die Violetten dem spielstarken Spitzenreiter der 1. Kreisklasse deutlich unterlegen. Doch die Crew von Spielertrainer Marco Castiglione verkaufte sich mehr als achtbar und ließ sich nicht gehen. Schiedsrichter Frank Dobroschke (Delmenhorster BV) zog in der überaus fairen Partie lediglich ein Mal die Gelbe Karte für ein Foulspiel von Dennis Schwingel.

Obwohl die Dötlinger ihre schnellen Angreifer immer wieder mit gefährlichen Pässen steil schickten, ließ die Führung auf sich warten. Gerrit Schüler traf mit einem abgefälschten Schuss nur die Latte (5.). Hendrik Sandkuhl stand bei seinem Tor im Abseits (12.). Sebastian Bröcker verzog aus guter Schussposition (15.). Und Gerrit Schüler bekam den Ball nicht an Jahn-Keeper Rene Marks vorbei (31.).

Doch dann brach Sebastian Bröcker den Bann: Nach einem langen Flachpass über das halbe Feld schob der 23-Jährige überlegt zum 1:0 ein (33.). Kurz darauf holte Rene Marks den einschussbereiten Niklas Hiegemann von den Beinen. Referee Dobroschke entschied auf Vorteil, und Sebastin Bröcker drückte den Ball mühelos zum 2:0 über die Linie (39.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff staubte Niklas Hiegemann zum 3:0 ab, nachdem Jahn-Schlussmann Marks einen Schuss von Gerrit Schüler an die Latte gelenkt hatte (45.+1).

Die zweite Hälfte plätscherte dann nur noch so dahin. Einzig nennenswerte Szene: Jannes Henning erhöhte per Foulelfmeter auf 4:0 (82.). Zuvor hatte Dennis Schwingel im Strafraum Marko Müller gelegt.

„Jahn hat gut angefangen, aber nach 20 Minuten hat dann die Kondition nachgelassen, und meine Jungs waren ein bisschen solider. In der zweiten Halbzeit haben bei uns drei, vier, fünf Leute nicht mehr so energisch mitgemacht, deshalb war der Druck nicht mehr da“, sagte Dötlingens Trainer Georg Zimmermann.

Sein Team trifft im Finale am 28. Mai auf den Sieger der Partie TV Falkenburg gegen den SV Atlas (Dienstag, 11. März, 19.30 Uhr).

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