Fynn Theuser überragend / SG DHI mobilisiert beim 4:2 letzte Kraftreserven

VfL bringt Blechs 1:0 über die Zeit

Sicherer Elfmeterschütze: Wildeshausens Fabian Blech (M.). Foto: Büttner

Harpstedt/Wildeshausen – Vier Spiele binnen zwölf Tagen hatten die B-Junioren der SG DHI Harpstedt in der Fußball-Bezirksliga ganz schön Körner gekostet. Deshalb freute sich Trainer Diemo Spitz umso mehr über den 4:2-Erfolg gegen den FC Hude. Auch der VfL Wildeshausen fuhr mit dem 1:0 bei der JSG Lastrup/Kneheim/Hemmelte einen Dreier ein.

SG DHI Harpstedt – FC Hude 4:2 (2:2): „Das war nach den brutal harten Wochen eine ganz starke Willensleistung“, strahlte Spitz nach dem Derbysieg. Seiner Crew waren die schweren Beine durchaus anzumerken. Deshalb befürchtete er nach dem frühen 0:1-Rückstand durch Noel Plautz zunächst Schlimmes (4.). Doch im Gegenzug feuerte Jannes Pleus die Kugel aus 35 Metern volley zum 1:1 in den Winkel (5.). Anschließend bot sich Pleus die Chance zum Führungstreffer. Allerdings parierte Hudes Keeper Bennet Eilenberger seinen Strafstoß (26.), nachdem Yannis Eger gefoult worden war. Stattdessen erzielte Max Weigelt im Anschluss an einen Eckstoß das 2:1 für die Gäste (28.). Wieder schlugen die Platzherren prompt zurück, diesmal durch Noah Wehrmann – 2:2 (30.). In der zweiten Halbzeit köpfte Jelko Meyer einen Freistoß von Frederik Janowsky zum 3:2 ein (51.). „Danach war viel Kampf“, berichtete Spitz. Tilmann Kraft sorgte schließlich per Konter zum 4:2 für die Entscheidung (74.).

JSG Lastrup/Kneheim/Hemmelte – VfL Wildeshausen 0:1 (0:1): „Der Bann ist gebrochen!“, atmete VfL-Coach Matthias Ruhle auf. Auch in den vergangenen drei Partien hatte sein Team zur Pause mit 1:0 geführt, konnte aber keine gewinnen. Den einzigen Treffer des Spiels markierte Fabian Blech, der einen Strafstoß verwandelte (15.), den Fynn Theuser herausgeholt hatte. Der Flügelstürmer war frei durch, wurde dann von JSG-Keeper Heiner Eilers und einem Verteidiger regelwidrig gestoppt. Ruhle attestierte Theuser eine „überragende Vorstellung in puncto Wille, Leidenschaft und Nehmerqualitäten“. Insgesamt begegneten sich die beiden Mannschaften jedoch auf schwachem Niveau. „Wir haben uns Lastrups schlechter Spielanlage angepasst“, meinte Ruhle. Die Passquote der Wildeshauser war unterirdisch. „Dadurch hatten wir keinen geregelten Aufbau“, monierte der Coach. In der Kabine forderte er seine Schützlinge auf, möglichst den zweiten und dritten Treffer nachzulegen, anstatt den knappen Vorsprung zu verwalten. Tatsächlich boten sich Noah Richter kurz nach Wiederbeginn zwei hundertprozentige Chancen zur Resultatsverbesserung. Zweimal lief der Angreifer allein auf Eilers zu, zweimal schoss er den Schlussmann an (45./53.). Stattdessen wäre beinahe der Ausgleich fällig gewesen, als Marvin Meyer unter dem Ball hindurch sprang und ein JSG-Stürmer die Kugel über Torwart Niklas Lang hinweg auf die Querlatte setzte. Es blieb aber beim 1:0. „Unterm Strich ist der Sieg verdient“, sagte Ruhle.  mar

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