Faustball-Bundesligist holt ersten Sieg

Brettorfs Wille ist stärker – 5:3

Brettorf - Die entscheidende Phase des Spiels war angebrochen. Mit 2:3 nach Sätzen und 9:10 nach Punkten lag der Faustball-Bundesligist TV Brettorf beim TV Voerde im Hintertreffen.

Und soviel war klar: Würde das Team um Trainer Klaus Tabke diesen sechsten Durchgang verlieren, wäre es ganz schwer geworden, in die Partie zurückzufinden. Doch die Gäste kämpften sich zurück, schafften den 3:3-Satzausgleich und holten sich mit dem Gewinn der beiden finalen Durchgänge den dringend benötigten 5:3 (11:6, 7:11, 11:5, 10:12, 7:11, 12:10, 11:4, 11:3)-Erfolg.

„Der Wille, dieses Spiel nicht verlieren zu wollen, war bei uns größer. Wir haben mit tollen Paraden einiges hinten herausgeholt“, meinte Tabke hinterher, allerdings ohne zu verheimlichen, dass doch noch viel Luft nach oben ist. Zu schwankend waren die Gäste in ihren Leistungen. „Es war kein einfacher Sieg, aber das war uns vorher klar“, erklärte Tabke, dessen Team der insgeheimen Favoritenstellung indes zu Beginn gerecht wurde. Das 11:6 im ersten Satz zeugte von einem souveränen Start.

Doch die Gäste konnten diese souveräne Vorstellung nicht aufrecht halten, denn gleich im zweiten Durchgang sahen sie sich einem 0:4-Rückstand gegenüber. Ein Rückstand, den der TV Brettorf beim 5:5 zwar wieder ausgleichen konnte, letztendlich aber den Satz mit 7:11 abtreten musste. „Im dritten Satz war es dann wieder wie aus einem Guss“, so Tabke zum klaren 11:5, ehe sein Team danach eine 9:4-Führung verspielte (Endstand 10:12) und auch den fünften Durchgang mit 7:11 verlor. Im letztlich entscheidenden sechsten Durchgang besannen sich die Gäste wieder auf ihre Stärken und fuhren im Schlussspurt den ersten Saisonsieg ein.

„Natürlich war das ein wichtiger Sieg“, unterstrich Brettorfs Coach die Bedeutung dieser Partie: „Hätten wir auch das zweite Spiel verloren, dann hätten wir erst einmal unten drin gestanden. So aber bleibt die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft unser Ziel“, meint Tabke. Dafür müsste sein Team zumindest Dritter werden. „Mit uns kommen noch drei andere Mannschaft in Frage. Es wird kein Selbstläufer“, weiß Tabke. · dsc

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