Brettorfs heikles Bundesliga-Heimspiel gegen Voerde / Ahlhorn übernachtet im Siegerland

Kreye rüstet auf, Neuefeind packt Koffer

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Einfache und schnelle Bälle fordert Brettorfs Trainer Ralf Kreye auch von Angreifer Tobias Kläner (Bild).

Ahlhorn/Brettorf - Ralf Kreye hofft, dass die heutige Freiluftfete „seines“ TV Brettorf keine allzu großen Ausfallerscheinungen zur Folge hat. Bei seinen Bundesliga-Faustballern hat er da keine Bedenken, denn sie wissen, worauf es morgen ab 11 Uhr im Heimspiel gegen den TV Voerde ankommt. „Aber wir hoffen natürlich auf möglichst große Unterstützung durch das Publikum – und dass die Fans ihr Katerfrühstück zu uns auf den Platz verlegen.“ Heute muss der TVB noch reisen – um ab 16 Uhr beim Tabellenvorletzten VfL Kellinghusen aufzuschlagen.

„Beide brauchen die Punkte dringend – Kellinghusen im Kampf gegen den Abstieg und wir, um uns für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren“, prophezeit Kreye einen heißen Tanz beim VfL. Und er kann noch nicht abschätzen, wie sich die hohen Temperaturen auf die Kondition seiner Spieler auswirken. Daher gilt die Devise, in Kellinghusen möglichst wenige kräftezehrende Sätze abzugeben. Und morgen gegen Voerde, den direkten Konkurrenten um ein DM-Ticket, „dürfen wir nicht verlieren. Sonst wäre das eine Vorentscheidung“, mahnt Kreye. Allerdings will er sein Team, das in Bestbesetzung antritt, nicht zu sehr unter Druck setzen, „sonst sind meine Jungs gelähmt. Sie sollen Spaß am Faustball haben.“ Zur Verstärkung stehen ihm heute die Zweitherren-Akteure Dominik von Seggern und Jörn Büsselmann sowie morgen Büsselmann und Jörn Kläner zur Verfügung, damit Kreye bei der Hitze ausreichend wechseln kann. „Wir müssen einfache Bälle spielen – und vor allem schnell“, gibt der TVB-Coach als Marschroute aus: „So setzen wir den Gegner unter Druck.“

Unterdessen packten Thomas Neuefeind und seine Bundesliga-Faustballer gestern die Koffer. Heute ab 16 Uhr muss der Ahlhorner SV beim TSV Hagen 1860 antreten, nach er Partie steuert der Tabellenzweite gleich das Siegerland an, um nach der Übernachtung im „Dahlbrucher Hof“ ausgeschlafen ins morgige Duell ab 11 Uhr bei Underdog TuS Dahlbruch zu gehen. „Das ist eine noch junge Mannschaft, die im Umbruch steckt“, erklärt ASV-Trainer Neuefeind, warum das Schlusslicht noch ohne Punkte dasteht. Zumindest dieses Wochenende soll das auch so bleiben: „Ich möchte nicht der Erste sein, der dort etwas abgibt. Wir können es uns nicht erlauben, Federn zu lassen.“

Schwieriger wird die heutige Aufgabe beim aktuellen Fünften in Hagen. Vom 5:2-Hinspielsieg seiner Mannschaft dürfe sich niemand blenden lassen: „Bei uns in Ahlhorn hatte Hagen Pech, weil wir einen sehr guten Tag erwischt haben.“ Vor allem die Abwehrstärke des TSV imponierte Neuefeind, „aber am Ende hatten wir im Angriff die größere Durchschlagskraft.“

Das Rückspiel und auch die Partie tags darauf kann Ahlhorn fast in Bestbesetzung angehen. Lediglich die beiden A-Jugendlichen Arne Grotelüschen und Paul Barklage müssen zu Hause bleiben – aus gutem Grund: An diesem Wochenende gehen in Ahlhorn die Landesmeisterschaften der männlichen U18 über die Bühne.

ck

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