Brettorfs Faustballer sind weiter hungrig auf Erfolge / ASV reist nach Berlin

Kreye als Chef-Mahner: „Wir haben nichts erreicht“

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Tim Lemke (l.) und Tobias Kläner sind mit ihrem TV Brettorf noch ungeschlagen in der bisherigen Hallen-Saison. Doch ihr Coach Ralf Kreye warnt vor verfrühtem Optimismus.

Brettorf/Ahlhorn - Die Brettorfer Bundesliga-Faustballer grüßen verlustpunktfrei von der Tabellenspitze. Als Extra-Bonbon gab es am vergangenen Wochenende den Derbysieg gegen den Ahlhorner SV. Doch Brettorfs Chef-Mahner Ralf Kreye sorgt dafür, dass alle auf dem Teppich bleiben. „Es ist und bleibt eine Momentaufnahme“, sagt der TVB-Coach vor den Auswärtsspielen morgen beim TV Kredenbach-Lohe und einen Tag später beim fünftplatzierten TSV Hagen: „Wir haben bisher nichts erreicht.“

Auch wenn Kreye zugibt, dass es angesichts von 10:0-Punkten derzeit wenig zu meckern gibt, missfiel ihm der Start ins Derby mit 0:2-Sätzen: „Wir verpassen es momentan, gegen starke Teams von Anfang an richtig Tempo zu machen“, meint der TVB-Coach: „Das kostet auf Dauer zu viel Kraft und Energie.“ Deshalb sei die Marschroute für die Wochenendpartien klar: Von Beginn an Vollgas. „Natürlich sind vier Punkte für uns eigentlich ein Muss“, sagt Kreye: „Aber wir sollten aufpassen. Wir sind jetzt für alle der Favorit –und jede Mannschaft will die erste sein, die uns ein Bein stellt.“ Vor allem die Hagener könnten ein „Prüfstein“ (Kreye) werden.

Das mussten auch die Ahlhorner vor zwei Wochen erfahren, als sie mit 0:5 gegen Hagen untergingen. Hinzu kam nun die Derbypleite. Doch deshalb läuten vor den Aufgaben in der Bundeshauptstadt gegen die SG Stern Kaulsdorf (morgen) und den VfK 01 Berlin (Sonntag) noch keine Alarmglocken im ASV-Lager. „Wir sollten das Positive vom vergangenen Wochenende mitnehmen“, sagt Ahlhorns Trainer Thomas Neuefeind: „Wir haben gut gekämpft.“ Doch nach starkem Beginn ließen vor allem Druck und Genauigkeit bei den Angaben nach, so dass es letztlich nichts Zählbares aus dem „kräftezehrenden Spiel“ (Neuefeind) gab. Doch der Blick geht nach vorne. „Das Ziel sind 2:2-Punkte. Kaulsdorf müssen wir bezwingen“, fordert der ASV-Trainer. Gegen den zweitplatzierten VfK 01 Berlin (10:2-Zähler) wird es naturgemäß schwieriger – das weiß auch Coach Neuefeind: „Sie sind vor allem dank Lukas Schubert im Angriff eine Hausnummer.“

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