Brettorfs Christian Kläner angeschlagen / ASV will „den Ball sprechen lassen“

Ralf Kreye geht ohne „Brechstange“ ins Derby

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Im Derby gefordert: Marc Lange vom TV Brettorf.

Brettorf/Ahlhorn - Die Faustball-EM im schweizerischen Olten (29. bis 31. August) wirft ihre Schatten voraus. Am vergangenen Wochenende versammelte Bundestrainer Olaf Neuenfeld 19 Spieler zum ersten Vorbereitungslehrgang in Bardowick.

Mit dabei waren auch Christian und Tobias Kläner vom TV Brettorf sowie Christoph Johannes, Tim und – erstmals auch – Mats Albrecht vom Ahlhorner SV. „Mats hat den Bundestrainer durch Leistung überzeugt und eine Chance bekommen“, freut sich ASV-Coach Thomas Neuefeind.

Doch aus den Nationalmannschaftskollegen werden heute, 19 Uhr, wieder Konkurrenten, wenn am Bareler Weg das Landkreisderby in der ersten Bundesliga steigt. Das Hinspiel vor drei Wochen hatte der ASV mit 5:3 gewonnen.

Während das Ahlhorner Trio nach dem intensiven Lehrgang laut Neuefeind zwar „ziemlich kaputt“, aber ansonsten unbeschadet zurückkehrte, brach Brettorfs Kapitän Christian Kläner das Dienstagstraining wegen Kniebeschwerden ab. „Aber ich gehe davon aus, dass sich Christian vor eigenem Publikum durchbeißt“, sagt Trainer Ralf Kreye. Ansonsten würde Youngster Malte Hollmann in die Mitte rücken und das Zuspiel übernehmen.

Bei den Gastgebern fehlt auf jeden Fall Kreyes „Brechstange“ Jens von Seggern (Weisheitszahn-OP). Für Tim Lemke, der es nach einem Lehrgang in Hildesheim nicht pünktlich bis zum Anpfiff schaffen dürfte, wird Marc Lange hinten links spielen. Außerdem holt Ralf Kreye noch Jörn Kläner in den Kader.

„Das Hinspiel ist für uns noch ein bisschen früh gekommen. Inzwischen sind wir eingespielt, und jeder weiß, wer welche Aufgabe hat“, sagt Ralf Kreye. Dennoch: „Der ASV ist der Gejagte, und wir sind die Jäger, die Ahlhorn als erstes ein Bein stellen wollen.“

Das möchte Thomas Neuefeind mit seiner Mannschaft naturgemäß verhindern. „Wir wollen den Ball sprechen lassen und mit einem Sieg unsere weiße Weste gegen den Landkreisrivalen wahren“, kündigt der ASV-Coach an. Natürlich hat er sich über den Hinspielerfolg gefreut. „Klar war es schön, zu gewinnen. Trotzdem ist es nicht so befriedigend, wenn die eigene Leistung nicht zufriedenstellend ist und vom TV Brettorf nur wenig Gegenwehr kommt, weil man anderes gewohnt ist“, sagt Neuefeind. mar

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