Ahlhorner SV empfängt ungeschlagene Hagener

Bilger strebt nach dem Maximum

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Angreifer Vincent Neu wird dem TV Brettorf im Auswärtsspiel beim VfK 01 Berlin berufsbedingt fehlen.

Brettorf/Ahlhorn - „Es ist Pokalendspiel – da fährt man nach Berlin“, sagt Klaus Tabke und lacht. Doch das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt interessiert den Trainer des Faustball-Erstligisten TV Brettorf allenfalls am Rande. Denn vier Stunden bevor Schiedsrichter Felix Zwayer im Olympiastadion den Ball freigibt, muss Tabke mit seinem Team in der Hauptstadt auf dem Sportplatz am Maikäferpfad gegen den amtierenden deutschen Meister VfK 01 Berlin antreten (Sonnabend, 16 Uhr). Der Ahlhorner SV  empfängt in der heimischen Arena an der Katharinenstraße den TSV Hagen 1860 (Sonnabend, 18 Uhr).

Trotz der großen Herausforderung tritt Tabke den Trip an die Spree tiefenentspannt an. „Wir können eigentlich ganz befreit aufspielen“, sagt der TVB-Coach. Denn obwohl der VfK den Saisonstart gegen den VfL Kellinghusen verpatzt hatte (2:5), ist der Titelträger haushoher Favorit. „Gegen Kellinghusen hat auch Lukas Schubert gefehlt. Ich gehe davon aus, dass sie gegen uns mit voller Mannschaft antreten“, erläutert Tabke. Er selbst muss auf den berufsbedingt fehlenden Angreifer Vincent Neu verzichten.

Die stark verjüngte Brettorfer Mannschaft wartet nach den Niederlagen gegen den TV Voerde (0:5) und TSV Hagen 1860 (3:5) noch auf ihren ersten Sieg. „Gegen Hagen haben wir eine gute Leistung geboten. Wir haben es nur nicht geschafft, die entscheidenden Punkte zu machen“, erläutert Tabke: „Wenn wir in Berlin die Chance bekommen einen Satz zu gewinnen, müssen wir sie auch nutzen.“

Auch der Ahlhorner SV war zuletzt beim 3:5 in Voerde in den entscheidenden Momenten nicht auf der Höhe. „Für uns geht es darum, die Niederlage schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen und die Top-vier-Platzierungen im Auge zu behalten“, sagt ASV-Coach Karsten Bilger. Allerdings wartet auf seine Crew keine einfache Aufgabe: Gegner Hagen hat seine drei bisherigen Saisonspiele allesamt gewonnen. 

„Hagen hat traditionell eine starke Abwehr und in Robin Kuhlmann und Florian Kutscher zwei talentierte Angreifer, die von Saison zu Saison besser ins Spiel kommen“, erläutert Bilger. Der 33-Jährige feilte mit seinen Akteuren im Training zuletzt vor allem an technischen Feinheiten wie der Annahme. „Ich hoffe, dass wir uns jetzt steigern und langsam ans Maximum herankommen“, meint Bilger. Er kann personell aus dem Vollen schöpfen. Auch die Youngster Andrej Macht und Rafael Drenske sind wieder mit an Bord. Vor allem Drenske habe in jüngster Zeit „große Fortschritte gemacht“. - mar

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