0:5 – Brettorf kommt in Hagen unter die Räder 

Dicker Dämpfer, aber Christian Kläner bleibt entspannt

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„Das war in allen Mannschaftsbereichen eine schlechte Leistung, Hagen war an diesem Tag einfach deutlich besser“, sagte Brettorfs Spielertrainer Christian Kläner. 

Brettorf/Ahlhorn - Einen Tag zum Vergessen erwischten die Brettorfer Bundesliga-Faustballer am Samstag. Die Mannschaft von Spielertrainer Christian Kläner fand in Hagen nie zu ihrer Stärke, musste schließlich ein glattes 0:5 einstecken. Damit rücken die Hagener den Brettorfern in der Tabelle auf die Pelle. Deutlich besser war gestern die Stimmung in Ahlhorn. Denn die Gastgeber dominierten ihre Begegnung gegen Kellinghusen nach Belieben – 5:0.

TSV Hagen 1860 – TV Brettorf 5:0 (11:6, 11:6, 11:2, 11:4, 11:9): Die Fahrt an den südöstlichen Rand des Ruhrgebiets hätten sich die Brettorfer sparen können. Die Mannschaft von Spielertrainer Christian Kläner fand in Hagen nie zu ihrer Stabilität und verpasste es somit, sich von Hagen in der Tabelle abzusetzen. „Wir haben zu wenig Druck erzeugt“, berichtete der Coach: „Der Gegner hat uns mit seinen guten Angaben und mit seiner Power in den Rückschlägen den Schneid abgekauft.“

Bereits nach dem ersten Satz, den die Gäste mit 6:11 verloren hatten, sah sich Christian Kläner gezwungen, sich selbst einzuwechseln. Doch auch das zeigte am Samstag nicht die gewünschte Wirkung. „Es lief im Zuspiel nicht bei uns, in der Abwehr hat uns total die Stabilität gefehlt. Irgendwie waren wir verunsichert.“ Auch die Durchgänge zwei, drei und vier gingen damit im Eiltempo an die Gastgeber. Im fünften Satz bäumten sich die Brettorfer nochmal auf, mussten sich aber auch hier mit 9:11 geschlagen geben. „Das war in allen Mannschaftsbereichen eine schlechte Leistung, Hagen war an diesem Tag einfach deutlich besser“, nahm Kläner kein Blatt vor dem Mund.

Allerdings machte sich keine Weltuntergangsstimmung breit. „Wir müssen jetzt einfach in den nächsten Spielen wieder unsere Leistung hochschrauben“, betonte er: „In der Tabelle ist es jetzt enger geworden, wir dürfen uns nichts mehr erlauben. Aber ich bin optimistisch: Ich bin sicher, dass wir wieder die Kurve bekommen werden.“

Ahlhorner SV – VfL Kellinghusen 5:0 (11:8, 11:8, 12:10, 11:4, 11:2): Die Gastgeber zeigten gestern Nachmittag direkt, wer der Chef im Ring ist. „Wir haben von Beginn an Druck aufgebaut“, berichtete ASV-Akteur Karsten Bilger: „Gerade gegen Kellinghusen ist es wichtig, sie gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen.“ Das funktionierte. Mit jeweils 11:8 holten sich die Ahlhorner die ersten beiden Durchgänge. Auch im dritten Abschnitt führte der ASV schnell mit 7:1, „bevor wir uns eine kurze Schwächephase geleistet haben“, sagte Bilger. Kellinghusen kam heran, verlor aber schließlich auch diesen Satz. „Spätestens jetzt war der Widerstand gebrochen“, betonte Bilger, der mehr als zufrieden mit der Leistung war: „Es war heute eine runde Geschichte für uns – vom ersten bis zum letzten Ball.“ 

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